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Feuertal 2011

Großartige Stimmung trotz Wasserfällen von oben und Abbruch wegen Unwetterwarnung

Mit Nachtgeschrei geht es zur Mittagsstunde los

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Der Weg in den Steinbruch ist schon eine Stunde vor Einlass dicht gefüllt. Auch dass es regnet, stört hier niemanden. Die Stimmung ist schon gut bis ausgelassen. Einige wenige schaffen es, trocken zu bleiben, da sie unter der Brücke oder unter den Büschen ein Dach finden. Aber schon jetzt ist klar, dass dies nicht so bleiben wird, denn Petrus hat nichts Gutes vorausgesagt. Davon jedoch will hier im Moment niemand etwas wissen, denn hochkarätige Bands haben sich angesagt und Eric Fish wird durchs Programm führen. Nachdem die Tore geöffnet werden und die ersten das Gelände des Steinbruchs betreten, sind sehr bald alle Stände gut besucht. Es kann losgehen, wir sind soweit.

Nachtgeschrei

Zum ersten Mal auf dem Feuertal Festival sind die sieben Musiker aus Frankfurt, die einen Stilmix aus Folk, Rock, Metal und Mittelalter spielen. Dabei sind sie mit ihren drei Studioalben kein unbeschriebenes Blatt mehr. In den letzten vier Jahren haben sie ihre drei Platten „Hoffnungsschimmer“ (2008), „Am Rande der Welt“ (2009) und „Ardeo“ (2010) rausgebracht. In diesem Jahr gönnen sie sich eine kleine Schaffenspause, um dafür umso häufiger auf der Bühne zu stehen.

Pünktlich um 15 Uhr geht es los und Nachtgeschrei betreten als erste Band die Waldbühne. Die erste Reihe ist zwar seit dem Einlass in Beschlag genommen worden, ansonsten sind aber noch Lücken auf dem Platz. Treue Fans sind trotzdem zu hören und begrüßen die Band.

Und die legt auch sofort los - ab dem ersten Song wird die Waldbühne gerockt. Oli und Tilmann liefern sich von Anfang an einen Headbanging-Contest, während die anderen einfach nur Spaß haben. Besonders Joe geht mit seiner Drehleier ab und hat immer ein Lachen im Gesicht. Sänger Hotti scheint seinem Namen alle Ehre machen zu wollen. Obwohl es den ganzen Tag immer wieder Schauer gibt und die Bühne noch nass vom letzten Guss ist, ist ihm scheinbar so warm, dass er sich nach „Niob“ eine ganze Flasche Wasser über den Kopf gießt. 

Um das noch verhaltene Publikum aufzuheizen, stimmen Nachtgeschrei als letzten Song „Windstill“ an. Hotti ruft dabei immer wieder „Hört ihr mich“, ins Publikum, das ihm schreiend mit „Ja“ antwortet. 
Ohne große Abschiedsworte ist die Band dann auch wieder von der Bühne verschwunden. Die Stimmung ist zum Schluss immer besser und die ersten Leute haben den Matsch vor der Bühne durchwühlt. Nachtgeschrei haben als Opener ganze Arbeit geleistet und das Feuertal Festival würdig eröffnet. Im Winter sind sie als Support von Subway To Sally auf der „Schwarz in Schwarz“-Tour unterwegs; der ein oder andere Fan mehr ist ihnen also sicher. Und nach einjähriger Pause ist eigentlich auch mal wieder ein neues Album fällig.

Setlist:

  • Windfahrt
  • Niob
  • Herzschlag
  • An Mein Ende
  • Fernweh
  • Windstille
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