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Feuerschwanz, Ignis Fatuu im Konzert (Osnabrück, Mai 2011)

"Bück dich, Fee!"

Ignis Fatuu lassen das Publikum bis zur Decke hüpfen

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Der Bastard Club macht auf den ersten Blick keinen großen Eindruck, weswegen auch der nicht allzu große Andrang vor dem Eingang angemessen ist. Bei genauerem Hinsehen sieht man den Hauptmann und Prinz Hodenherz, versteckt hinter einem Bulli, letzte Stretching-Übungen vor dem Konzert machen. Sie scheine alle Zeit der Welt zu haben, denn danach setzen sie sich noch zu den wartenden Fans. Auch von Innen wirkt der Club nicht viel größer. Über eine Treppe werden alle in den Barbereich geführt, der mit Kicker und Sesseln ausgestattet ist. Erst kurz vorher geht unten eine Kellertür auf und das Publikum darf einen kleinen engen Raum mit Bühne betreten.

Ignis Fatuu

Der erste Eindruck ist: Ganz schön kalt hier. Aber das hat sich nach dem ersten Songs erledigt. Der kleine Keller ist innerhalb weniger Minuten schön warm, denn das Publikum drängt sich dicht an dicht. Während die eine Seite aus wahren Fans besteht und von Anfang an jedes Lied mitsingt, lässt die andere die Musik erstmal auf sich wirken, die auch aus Liedern des neuen Albums „Neue Ufer“ besteht. Nach kurzer Zeit sind sich aber alle einig. Ignis Fatuu und die neue Scheibe rocken und treiben die Leute zum Mitfeiern an. Als wäre es nicht schon warm genug testen Gitarrist Alexander und Bassist Volker kurz die Deckenhöhe, denn beim nächsten Song sollen alle mithüpfen. Kein Problem für die feierwütigen Fans, die bei „Frühlingsreigen“ nicht mehr zu halten sind. Leider scheint es beim Ton Probleme zu geben. Die Instrumente sind zwar laut, aber der Gesang ist kaum zu hören. Dafür singt das Publikum umso lauter mit und die Lautstärke im niederigen Keller ist hoch. Weiter geht es mit „Nordwind“, dessen Text wirklich alle kennen, und das Publikum feiert ausgelassen mit. Irenes Versuche, die Menge anzuheizen, wollen irgendwie nicht klappen; das müssen die Männer übernehmen.

Wahrscheinlich sehen die meisten sie wegen ihrer Größe gar nicht und sie scheint darüber nicht wirklich glücklich. Nach „Spiel des Lebens“ verabschieden sich Ignis Fatuu, aber die Zugabe-Rufe des Publikums holen sie schnell wieder auf die Bühne. Als letztes Stück spielen sie noch „Wächter der Nacht“, bevor sie die Bühne Feuerschwanz überlassen. Diese haben sich mit Ignis Fatuu als Support wirklich eine total sympatische Band an Land gezogen, die auch die Leute überzeugen konnte, die vorher noch nichts von ihnen wussten.

Setlist:

  • Wörterschmied
  • Scherenschnitte
  • Hochmut
  • Wolfszeit
  • Wahre Schönheit
  • Stille Wasser
  • Frühlingsreigen
  • Nordwind
  • Spiel des Lebens
  • -------------------
  • Wächter der Nacht

 

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