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Ferryman, The Guardian, Punch'n'Judy & Lyra's Legacy im Konzert (Dortmund, Oktober 2017)

Zwölf Jahre Qualitäts-Hard-Rock aus Dortmund

Ferryman lassen sich zurecht feiern

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Ferryman

Zwölf Jahre Ferryman, was eine lange Zeit, welch Durchhaltevermögen, auch wenn es immer wieder Line-Up-Wechsel zu vermelden gab, doch zumindest in Frontmann Andy immerhin eine Konstante aufweist. Vorbei sind auch die Zeiten von Keyboardspielereien, jetzt wird einfach nur noch gerockt, und welche Klassiker und Mitshouttsongs sich da mittlerweile im Repertoire der von Dortmund bis Osnabrück verstreuten Mucker befinden, zeigt dann dieser Abend mehr als deutlich – und auch der Soundmann schafft es, einen adäquaten Sound aus den Boxen zu drücken, sodass dem Genuss nichts mehr im Wege steht.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, gleichzeitig mit einem Tränchen im Knopfloch, machen die Recken doch nun auch erst einmal Pause, will sich Andy erst einmal um seinen weiblichen Nachwuchs kümmern – die frühkindliche Phase geht aber auch immer schneller vorbei als man denkt. Dafür liefert das Quartett aber als „Abschiedstrost“ eine feinperlige Show ab, die auch vor schmalem Publikum keine wirklichen Wünsche offen lässt und mit Sicherheit auch den Abend vor voller Axxis-Hütte vergessen lässt.

„Wir haben heute drei phantastische Bands gesehen“, bedankt sich Andy schon früh vor „Will We Ever Learn?“, doch im Laufe des Abends wird es dann noch wesentlicher emotionaler, besonders bei der Ansage der neuen, auf Bandcamp veröffentlichten Single „Glad That You Were Here“, was Andy auch sichtbar unter die Haut geht – den Tod eines Kindes in Worte und Musik für ein befreundetes Pärchen zu verfassen war laut seiner Aussage einer der härtesten Tests in seinem Leben.

Reichlich Mitklatschen bei „I Fall Down“, zahlreiche Heyrufe bei „Babylon“ und am Ende heftige Zugaberufe runden dann auch den Abend sehr schön ab und lassen vergessen, dass ruhig ein paar mehr Leute hätten anwesend sein können. Mit „Down But Not Out“ liefern die Vier eine ordentlich wuchtige Abschlussnummer und belohnen die Anwesenden mit gleich zwei weiteren Songs in der Verlängerung – ein rund rockiger Abend neigt sich dem Ende und hinterlässt wegen der anstehenden Pause doch wieder reichlich Sehnsucht.

Setlist:

Feet Of Clay
Writer's Block
Will We Ever Learn?
Don't Look
Bound To The Dust
Prima Donna
Stolen
Betrayal
Weakness
I Fall Down
Your Sacrifice
Babylon
Glad That You Were Here
Down But Not Out
What Is Mine
A Storm Is Coming

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