Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Ferryman, The Guardian, Punch'n'Judy & Lyra's Legacy im Konzert (Dortmund, Oktober 2017)

Zwölf Jahre Qualitäts-Hard-Rock aus Dortmund

Punch'n Judy teilen ihre Spielzeit in drei Blöcke auf

Zum Thema

Punch'n'Judy

Mit einem Handycap gehen Punch'n Judy ins Rennen, denn sie müssen heute auf Bassist Chris verzichten, der krankheitsbedingt die Segel streichen musste – auf diesem Wege also auch nochmals gute Besserung. Das so zusammengestauchte Quartett lässt sich da gar nicht erst beirren und lässt Chris eben vom Band laufen und nutzt das dann auch als Running Gag die ganze Show hindurch – und schon können sie damit auch locker beim tanzwilligen Publikum punkten.

Das liegt dann sicherlich auch an dem sehr aktiven Frontmann Sascha, der immer wieder zum folkigen Rock über die Bühne hüpft und es so locker vormacht, wie man die tanzbaren Songs denn mitfeiern kann. „Chris ist als mp3 dabei“, unkt Sascha noch vor „Störtebeker“, Gitarrist Peter wandert durch die sich wieder füllenden Fanreihen, schon aber übernimmt Sascha wieder das Ruder und zieht wieder ein wenig beim basslastigen Finale mit einem „Chris hat durchgehalten“ seinen abwesenden Mitstreiter durch den Kakao.

Punch'n Judy können ja mittlerweile auch schon auf vier Studioalben zurückblicken und nehmen alle mit „Flibberty Gibbet“ sowie „Koboldkönig“ auf eine Zeitreise zehn Jahre zurück, wobei gerade beim letzteren dann auch deutlich mehr Mitmachpotenzial im Publikum abgerufen wird: Mitsingen, mittanzen, mitklatschen, was die Folkseele auch heute so herzugeben gewillt ist. Ihren Abend haben die Vier eben auch geschickt in drei Blöcke aufgeteilt, fangen mit ein paar rockigen Nummern an, legen im Mittelfeld einen folklastigen Part ein und rocken gegen Ende wieder eindrucksvoll härter.

Zu einem der großen Abendhighlights mutiert dann „Sancho Says...“, denn hier wird brav im Ringelrein getanzt, Sascha klinkt sich ein und schwitzt tanzend mit und bedankt sich anschließend mit einem „Großartig“ bei den Gästen. Doch leider ist dann nach der Kobold-Erweiterung „Böses Erwachen“ schon Schluss, aber am 1. Dezember haben die Fans im Rockpalast Bochum schon die nächste Gelegenheit zum Folkfest.

Setlist:

Mein Kind
Störtebeker
Demons
Sancho Says...
Neptune
Flibberty Gibbet
Koboldkönig
Böses Erwachen

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann