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Female Fronted Night

Lion Twin-CD-Release-Show vor gut gefüllter Börse

Lion Twin

Auch wenn die Wuppertaler Formation Lion Twin erst seit gut zwei Jahren besteht, so sind die Protagonisten doch den meisten Szenekündigen durch Bands wie Contradiction, Cyberya, Guerrilla oder auch Bad Steve bekannt. Trotzdem ist es für das Quintett nicht selbstverständlich, dass an einem Donnerstagabend gut 150 Interessierte in der Wuppertaler Börse eintreffen und somit die Debüt-CD-Release-Show zu einem erfolgreichen Happening werden lassen. Vorgenommen haben sie sich auch sehr viel, denn dem Zufall wollen sie heute nur wenig überlassen, setzen auf differenzierten Sound und einer ausgefeilten Lightshow, die aber mehr für punktuelle Highlights sorgt und die Bühne nicht immer gut ausleuchtet und so eher zu einem Schattenspiel wird.

Viel vorgenommen und unverkrampft bleiben, ja, das haben Twin Lion raus. Frontfrau Liane steht natürlich absolut im Mittelpunkt, nur manchmal von Gitarrist Jan eingeholt, der mit extravaganten Gitarrendesigns so manche bewundernde Blicke auf sich ziehen kann. Vorgestellt wird natürlich das Debüt „Nashville“ in seiner vollen Pracht, lediglich „Behold The Man“ sparen sie aus.
„Vielen Dank an Distance Call und Dawn Of Destiny“, so Liane begeistert im Werberausch und plädiert gleich auch dafür, dass sich die Anwesenden doch entsprechend für die anstehenden Feiertage mit CDs ausrüsten könnten – die ersten Silberlinge sind schon längst über die Merchtheke gewandert, als „Far Away“ zum Mitklatschen animiert und Jan den Fans sogar ein paar Pommesgabeln entlocken kann. Bei „Occupy!“ stiefelt dann sogar Contradiction-Fronter Oliver – man kennt sich ja schon aus Cyberya-Zeiten vom gemeinsamen „Mindcontrol“-Album her – auf die Bühne und sorgt für ein paar harschere Shouts. Zuvor hatten schon Paul Dahlmann und Holger Vom Scheidt für einige Backingvocals zur Verfügung gestanden.

Den Fans gefällt es, denn immer wieder brandet mehr als ordentlicher Applaus auf, die Reihen bleiben dicht gefüllt, die Distance-Call-Ente darf sich kurz in Lianes Arme schmiegen und schon sind sie auf den Zielgraden mit „Day Of Anger“ – leider ohne uns U.D.O.. Und so wird dann auch für den Rausschmeißer „Wings Of Love“ fetter Applaus spendiert, eine Zugabe allerdings ist nicht drin, weil der Zeiger für einen Wochentag bedenklich schnell weiter schreitet und schließlich Dawn Of Destiny auch noch zum Zuge kommen wollen.

Setlist:

Tristan & Isolde
Ready To Rock
Eco Warrior
Far Away
When The Lights Go On
Occupy!
Notung
Day Of Anger
Wings Of Love

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