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Fear Factory, High on Fire im Konzert (Hamburg, Dezember 2010)

Wenig überzeugender Tourstart der "The Industrial Discipline Tour" von Fear Factory - High on Fire geben nur halbe Power

High on Fire sind eher Low on Ice.

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Der für norddeutsche Verhältnisse recht reichhaltige Schneefall konnte die Menschen nicht daran hindern, schon zum offiziellen Einlasszeitpunkt um 18:30 Uhr vor dem Grünspan zu stehen und auf den Einlass zu warten. Wer sich in die Schlange einreihte, wurde fortan von einem Tourbus mit (er)frischen(den) (und warmen) Abgasen versorgt. Fear Factory-Gitarrist Dino Cazares luschert irgendwann mal heraus und verschwindet nach diversen Fanbegrüßungen im Tourbus.

Endlich um 19 Uhr werden die zitternden und frierenden Gestalten letztlich kurz vorm Kältetod erlöst und dürfen das wohlig warme Grünspan betreten. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gastieren die Industrial-Metaller Fear Factory in Hamburg und Umgebung. Als letztes konnten sie im Abendprogramm bei dem legendären norddeutschen Massenevent Wacken glänzen. Auf ihrer aktuellen Tour „The Industrial Discipline Tour 2010“ haben sie die amerikanische Stoner Metal-Band High On Fire im Gepäck. Hamburg ist auf dieser Tour der Startpunkt und es folgen dreizehn weitere Termine in Europa. Jetzt präsentieren sie sich diesmal mitten auf dem Kiez im Grünspan, ausverkauft ist es nicht.

High on Fire

Als die Vorband High On Fire die Bühne betritt, kommen zwar noch ein paar Zuschauer, der Raum will sich aber nicht so recht füllen. Generell ist das Publikum in allen Altergruppen gemischt. Die Musikstücke, welche eine gewisse Bandbreite bei der Quantität des Gesangs aufzeigen, werden zum größten Teil mit sehr unfotogenem Licht hinterlegt. Bemerkenswert ist der Tontechniker, welcher mehrmals, teilweise aus dem Graben heraus, am Mikrofonständer herumhantiert. Sänger und Gitarrist Matt Pike lässt sich davon jedoch nicht stören. Die drei Musiker bewegen sich auf der Bühne doch recht wenig und erhalten eine geringe, aber positive Resonanz beim Publikum. Aber alles in allem wirkt nicht nur die Stimme von Matt Pike (etwas) kraftlos – die Band vermag es auch nicht, die nötige Energie im 30-minütigen Programm überzeugend rüberzubringen. Da kann man nur hoffen, dass dies einfach ein schlechter Tourstart war und sich die Jungs im Laufe der Tour steigern können.

Setlist:

Frost Hammer
Turk
Waste of Tiamat
Baghdad
Rumors of War
Bastard Samurai
Fire, Flood and Plague
Silver Back
Snakes For The Divine

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