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Fates Warning, Kingcrow, Aeranea im Konzert (Bochum, April 2014)

Fates Warning in Höchstform vor wenigen ZuschauerInnen

Kingcrow

Die Progger Kingcrow aus Rom sind seit 2011 jedes Jahr immer einmal zu Gast hier in NRW – zuerst mit Redemption, ein Jahr später mit Jon Oliva, letztes Jahr dann mit Spheric Universe Experience. Die weniges Dates mit Fates Warning setzen einen Schlussstrich unter die „In Crescendo Tour“, denn unmittelbar nach der Heimkunft wollen sie glatt wieder das Studio entern, um dort den sechsten Longplayer einzuproggen.

Gut 100 Fans sind mittlerweile anwesend. Wie lebendig Prog Metal sein kann, demonstriert Frontmann Diego mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung und genau der richtigen Dosierung aus Sangeskunst und Spielfreude. Wenn er sich seinen Mitstreitern wie schon beim Opener „The Drawning Line“ zu Füßen wirft und die Luftgitarre ankurbelt, dann kann man gar nicht anders, als ein schmunzelndes „Hey, geil, so geht das“ entgegenzulächeln.

Die Italiener ziehen aber auch das komplette Prog-Register, sind eingängig und sperrig zugleich, und wer die Songs wie die meisten heute Abend nicht kennt, der dürfte massive Probleme haben, bei den Rhythmuswechseln Schritt zu halten. Kingcrow bedanken sich für jedes noch so kleine Feedback, die Musikergesichter strahlen dabei locker um die Wette, als bei „This Ain’t Another Love Song“ ein beträchtlicher Teil der Fans in den Mitklatschmodus verfällt.

„Wir brauchen alle eure Hände“, so Diego vor „Fadin’ Out Pt. III“, doch während sich hier noch wenige beteiligen, kommt umso überraschender anschließend der fette Applaus, während der Frontmann noch auf Knien den Schellenkranz malträtiert. Als ganz großes, dreistimmiges Prog-Kino entpuppt sich dann der Titeltrack „In Crescendo“ des aktuellen Albums, denn die Italiener haben die sonst so typischen Macho-Eier draußen abgelegt und überzeugen mit ganz großem Hallo auf ganzer Linie nicht nur musikalisch, sondern auch durch die enorm sympathische Ausstrahlung. Ein paar Fans mehr haben sie sich heute locker erspielt. Das „Lasst mal von euch hören“ geht dann schon fast im fetten Abschlussapplaus unter.

Setlist:

Intro
The Drowning Line
Right Before
This Ain’t Another Love Song
Fadin’ Out Pt. III
Morning Rain
In Crescendo

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