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Fates Warning, Divided Multitude im Konzert (Essen, Oktober 2013)

Sehr souveräne Fates Warning hätten mehr ZuschauerInnen verdient

Gut, aber nicht überragend: Sindre von Divided Multitude

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Teil 2 der Essener Prog-Woche, denn schon vorgestern hatten hier Shadow Gallery ihren großen Auftritt, allerdings waren nur gut 80 Fans anwesend. Deutlich besser sieht es heute Abend aus, denn gute 260 Fans sind am Mittwoch vor Ort, um sich Fates Warning in Tourbesetzung mit dem neuen Album „Darkness In A Different Light“ anzusehen und zu hören. Als Opener sind heute die Norweger

Divided Multitude

dabei, und wie immer kommt erst einmal das große Kopfkratzen auf, wer denn die Truppe da überhaupt sei. Irgendwie komisch, dass so viel Unkenntnis (inkl. des Rezensenten hier) im Turock anwesend ist, sind Divided Multitude doch schon seit 1995 aktiv und haben bisher fünf Langeisen veröffentlicht, wobei mit „Feed On Your Misery“ das aktuelle Album letzten April erschien.

Dieses Album steht dann heute Abend auch absolut im Fokus des Quintetts, wie sie auch gleich mit dem Intro „Esperanto“ deutlich machen. Gut 120 Leute sind zum Startschuss schon anwesend, wie gewohnt einmal mehr etwas distanziert zurückhaltend, sodass man locker durch die großen Lücken der ersten Reihen schreiten kann. Frontmann Sindre scheint sich auch eine leichte Erkältung eingefangen zu haben, denn nicht alle Parts sitzen wirklich fest im Sattel, die wirklich großen Gesangsmomente kommen immer dann auf, wenn sich Keyboarder Eskild, Gitarrist Christer und/ oder Bassist Rayner mit einschalten.

Geboten wird ordentlicher Prog mit passender Tastenunterstützung, wobei heute am Sound zu bemängeln wäre, dass die Becken so manches gute Riff einfach zuscheppern. Den knappen Platz nutzen sie redlich, die Fans wissen das durchaus zu honorieren, kommen aber im Laufe des Sets über einen höfflichen Applaus nicht hinaus, erst nach dem Schlusspunkt „What I See“ steigt die Gutelaunekurve deutlich nach oben. Viele Anwesende stehen dort nickend, mit dem Fuß wippend, die ganz große Begeisterung aber können Divided Multitude nicht auslösen, auch nicht, als sie mit „Promised Land“ auf die 2010er-Scheibe „Guardian Angel“ zurückgreifen oder mit „Enter Paradise“ bis ins Jahr 2002 zurückreichen.

Nach und nach füllt sich das Turock noch ein bisschen mehr, sodass die Norweger am Ende vor gut 160 Leuten spielen. „Danke Essen“, so eine der kurzen Ansagen, die über das Standardmaß nicht hinausgehen; da kündet Sindre auch nur mal die Songtitel an oder erklärt kurz, woher sie kommen. Der Funken greift leider so kaum über, sodass unterm Strich stehen bleibt, dass sie sich teuer verkauft haben, aber mehr hätten herausholen können.

Setlist:

Esperanto
Feed On Your Misery
Scars
Promised Land
The World Is Watching
Enter Paradise
2 4 7
What I See

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