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Fates Warning, Armored Dawn & Fallen Arise im Konzert (Köln, Januar 2017)

Musikalische Ausflüge in höheren Regionen

An einem gewöhnlichen Mittwochabend füllt sich der kleine Klub Underground in Köln-Ehrenfeld ganz beachtlich, so dass bereits bei der ersten Vorband das Lokal mehr als zur Hälfte gefüllt ist. Man merkt in den Unterhaltungen, dass die Anheizer die wenigsten hierhin anlocken. Die meisten wollen sich für später bei der Band des Abends ihre Plätze möglichst vorne annehmen, deshalb ist die erste Reihe bereits dicht.

Fallen Arise

Unterschiedlicher hätten die beiden Vorgruppen zum Hauptakt kaum ausfallen können, denn keine gehört in die progressive Kategorie wie die späteren Stars des bevorstehenden Abends. Na ja, sie müssen ja auch nicht zwingend Kategorie-technisch zueinander passen, aber schöner wäre es schon gewesen.

Fallen Arise spielen ihren Symphonic Metal etwas unsicher, aber ohne deutliche Fehler runter. Die Bühne ist zwar nicht so groß, aber trotzdem hätte die Band etwas mehr Dynamik in ihre Show bringen können, denn die Instrumentalisten bewegen sich kaum und konzentrieren sich eher nur auf ihre Werkzeuge. Der Kontrast zeigt sich auch zwischen dem Shouter und der Sopran-Sängerin, denn auf professionellen Bühnen passen sie optisch leider auch nicht so richtig zusammen und dazu sollten die männlichen Schreie aggressiver und gefühlsbetonter ausfallen. Dieses Manko liegt wahrscheinlich daran, dass die beiden erst letztes Jahr zur Band gestoßen sind.

Beim letzten Stück löst sich allerdings die Aufregung bei dem Sechser und sie gehen etwas mehr ab, aber dann ist auch schon die Zeit für sie um. Auffallend ist, dass ihre Show in der Mitte des Programms weniger gut abgemischt ist, denn man merkt immer wieder Rückkopplungen und überbetonte Bässe durch die Boxen. Von der Songauswahl her spielen die Griechen von ihren beiden Langspiel-Veröffentlichungen Lieder, die aber live leider etwas eintönig wirken. Potenzial wäre vorhanden, das sie aber nutzen sollten, wenn sie vor mehr als einer Handvoll Leuten spielen wollen, denn so bleiben sie ein Act in kleinen Klubs.

Setlist:

Furor
Nightouched
The Course Of Adelina
Silent Weeping
My Last Breath
Heart Of The Damned
White Crystal Angel

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