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Fairytale, Chronos IV, Grimpact im Konzert (Recklinghausen, Altstadtschmiede )

Recklinghausen wie es singt und kracht

Grimpact stellen sich zum ersten Mal vor

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Ein neues Wochenende im Ruhrpott im noch jungen Jahr steht vor der Tür und längst knubbeln sich die Konzertevents im Kalender. Wird Zeit, dass jemand das Klonen vernünftig umsetzt. Da sich niemand dazu berufen fühlt muss ein Blick in die Glaskugel reichen: Fairytale – immer gerne; Recording Session – macht die Sache noch interessanter;  Altstadtschmiede RE – Bingo, bislang noch nicht da gewesen, nur bestes gehört: das isses!

Grimpact

Das Line-Up des Abends ist bekannt und verheißungsvoll. Moment, bekannt? Wer bitte sind Grimpact? Das fragen sich offenbar etliche der Anwesenden. Die Schmiede ist heute Abend gut gefüllt und bis auf wenige Raucher sind alle vor der Bühne. Auch Mitglieder etlicher Bands (u. a. StormriderCustard oder Cryptic Lane) und einige Veranstalter aus dem Underground haben sich den Abend in der Recklinghäuser Altstadt nicht nehmen lassen.

Fünf Jungs entern die Bühne. Die Betonung liegt hier auf jung. Auf den ersten Blick fallen die Shirts Rainbow – „Rising“, Metallica – „Ride The Lightning“, Led Zeppelin und Slayer ins Auge. Was mag da kommen? Drum, Bass, zwei Gitarren und Vocals, mehr brauchen sie nicht und schon legen sie los. Rockig. Die Stimme des Sängers wirkt rau, klingt zusammen mit der Musik sehr ansprechend, jedoch die passende Schublade will mir nicht einfallen. Kurze Ansage: „Wir sind Grimpact aus Gelsenkirchen“ und schon geht es weiter. Aha, mit Emscherwasser getauft. Ganz klarer Pluspunkt!

Die Band steigert Geschwindigkeit und Härte mit jedem Stück. Ab Song „No Fist No Fun“ sind sie klar bei Schublade Thrash angekommen. Pustekuchen, sie werden danach wieder ruhiger. Später sind auch Punkelemente klar heraus zu hören. Sehr spannend. Das Publikum sieht das offensichtlich genauso, der Raum bleibt nicht nur gefüllt, der Applaus steigert sich ebenfalls von Stück zu Stück. Titel wie „Pedopriest“ zeigen bereits, dass die Jungs was zu sagen haben. Mit „Brewcrew“ sagt Sänger Claudius ein Stück über - wer hätte das gedacht - Bier an. Also auch thematisch ein großer Bogen. Der Song selber erinnert entfernt an Altmeister Alice Coopers „School’s Out“.

Ich höre den Kommentar: „Die haben irgendwie den Charme einer Schülerband.“ Nun, gut erkannt: Die Jungs sind zwischen 16 und 19. Was macht man in dem Alter? Statistisch gesehen mit ca. 75% Wahrscheinlichkeit: zur Schule gehen. OK, alle bleiben recht statisch an ihren Plätzen stehen, aber es ist auch recht eng auf der kleinen Bühne.

Die Stimmung in der Schmiede ist bestens, als Claudius nach knapp 30 Minuten die Band vorstellt und zum letzten Song das Publikum auffordert, nochmals alles zu geben. Es wird tatsächlich vor der Bühne gepogt. Im Anschluss wird lautstark eine Zugabe gefordert, dem die Band dann auch nachkommen darf.
Später klärt sich: das war soeben der erste richtige Auftritt von Grimpact. Dazu gibt es nur eines zu sagen: Chapeau!

Setlist:

Intro
Deathtrip
Nation Under God
No Fist No Fun
Pedopriest
Prison & Grief
Death o’Clock
Brewcrew
Wardrunk

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