Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Exumer, Exarsis und Coma7 im Konzert (Lünen, Februar 2016)

Sonntägliche Thrash-Matinee zum Tourabschluss

Das Lükaz hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer hochwertigen Konzertlocation gemausert, doch wenn Thrash Metal in Lünen Einzug halten soll, da ist die Begeisterung der Fans dann doch noch etwas zurückhaltender als bei anderen Angeboten. Umso erstaunlicher, dass an diesem Abend die Vertreter solcher Global Player wie Century Media und Metal Blade ebenfalls im Lükaz auflaufen und einen okayen bis guten Abend miterleben – zum Tourabschluss.

Coma7

Gespannt sein darf man auf die Israelis von Coma7, die unter dem Banner „Road Rage 2016“ nicht nur als Opener auf diesem Triple-Package mit an Bord sind, sondern auch gleich mal die Gelegenheit nutzen wollen, ihre Debüt-EP „Hunger“ vorzustellen – nur allein, das Publikum in Lünen, voll auf Old School eingestellt, kann mit dem modernen Sound aus viel Alternative, viel Groove und auch ein bisscher Hardcore nur bedingt etwas anfangen.

Als Opener ist es ja schon immer ein erprobtes Mittel, gleich erst einmal die ersten beiden Nummern durchzuzocken – die Leute haben die Gelegenheit, in den Konzertsaal hereinzukommen, den Merch oder aber auch den lauschigen Platz an der Theke im Stich zu lassen. Leider wird heute aber auch deutlich, dass trotz Aufforderung durch Bassist Dan Dohovic in „Shame“ das Publikum nicht bereit ist, viel zu investieren, wodurch natürlich eine Bindung über die Distanz hinweg schon zu Showbeginn in den Sternen steht und dem Namen des Songs alle Ehre macht.

Dan scheint dann auch das Sprachrohr der Band zu sein, bedankt sich vor „White Walls“ beim Publikum fürs Erscheinen, Frontmann Shimon wirft noch ein „genau das, was er sagt“ hinterher, doch so sehr sich das Quintett auch anstrengt, mehr als höflichen Applaus können sie in der Folgezeit nicht abstauben. Shimon versucht zwar noch die Distanz insofern aufzubrechen, als dass er sich in Richtung Gäste bewegt, das lässt er aber nach dem zweiten entmutigen Versuch auch sein. Die Fans im Lükaz ziehen heute einfach nicht mit – muss man halt auch akzeptieren. Da die Anwesenden die aktuellen Songs ja noch nicht kennen, ist das Spielen von „Pigs In Ties“ als erste Single vom kommenden Album sehr schön, aber schlussendlich auch nur eine Randnotiz.

Setlist:

Shame
One Day As A Slave
White Walls
Pigs In Ties
Yeti
No More War

Seite
comments powered by Disqus

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging