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Exodus, Dew-Scented und Arcania im Konzert (Essen, Juni 2015)

Thrashmetal-Mittwoch vor voller Hütte

Ein diskussionsreicher Mittwochabend, der sich da im Essener Turock anbahnt. Ausverkauft prangt da leider noch nicht an den metallenen Pforten, am Ende aber ist der Club prall gefüllt und dürfte die Obergrenze nur knapp verfehlt haben. Bei allem Exodus-Enthusiamus rund um die neue Altröhre Steve „Zetro“ Souza ist es vor allem das Fehlen von Klampfer Gary Holt, das für gespaltene Reaktionen sorgt. Dazu aber später mehr, denn vor den Bay-Area-Recken liegt es an Dew-Scented, den Laden auf Betriebstemperatur zu bringen. Daran versuchen sich dann auch

Arcania

aus Frankreich, allerdings ist ihr Versuch nur bedingt von Erfolg gekrönt, wobei es nicht an der Masse der Anwesenden liegen kann, sind doch schon früh deutlich mehr als 200 Metalheads aller Couleur im Turock vertreten.

Letztes Jahr im Mai veröffentlichten die Thrasher mit „Dreams Are Dead“ ihren bisher zweiten Longplayer, dabei ist das Quartett nun auch schon seit sechzehn Jahren aktiv. Nur hier im Pott sind sie beim Publikum noch nicht wirklich angekommen, denn zwischen „ist gefällig“ und „ boah, geht das ab“ sind es doch noch Welten, wie Arcania heute erleben müssen. Vier Fünftel der Show balancieren sie auch auf dem Neumaterial-Ritt, erst mit dem Rausschmeißer „No End“ vom Debüt „Sweet Angel Dust“ gehen sie ein wenig zurück in die eigene Historie.

Konsequenterweise werden die ersten beiden Nummern „Watch Us Dying“ und „Rise And Never Fall“ durchgezockt, erster guter Applaus signalisiert, dass hier wohl etwas mehr zu holen ist, als aber Frontmann und Gitarrist in Personalunion Cyril nachhakt, ob denn alle auch Thrash Metal mögen, verkümmert das Feedback im ersten Anlauf zu einer schon hörbaren Stille, und erst im zweiten Anlauf mit mehr Aggression sind ein paar zustimmende Gröhler zu vermelden. Vorne sind zwar einige erste Mattenschwinger postiert und so mancher wirft auch schon die Luftaxt an, doch unterm Strich zahlen Arcania heute Lehrgeld, mehr als guten Applaus können sie dann nämlich doch nicht ernten.

Setlist:

Intro
Watch Us Dying
Rise And Never Fall
Dreams Are Dead
Face In The Mirror
No End

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend