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Exile Festival 2011

Der Pott kocht – nur die Fans sind auf Sparflamme

Layment

15 Jahre Layment – dafür wird an dieser Stelle nochmals ein fettes herzlichen Glückwunsch hinterher geschoben. Als Headliner des zweiten Tages sind sie angetreten, um nicht nur sich selbst ein wenig zu feiern, sondern auch den Anwesenden mit einer gehörigen Portion Rock in den Allerwertesten zu treten. Dass nicht alles glatt läuft und die Band nichts dafür kann, sondern die Misere gar meisterlich rettet, dazu gibt es dann etwas später mehr.

Bestens aufgelegt entern sie die Bühne, die Halle ist ordentlich gefüllt, und Freundinnen, Freunde sowie Bandunterstützer machen es sich in den ersten Reihen trotz tropischer Temperaturen gemütlich. Viel müssen Layment eigentlich gar nicht machen, denn die ersten HeadbangerInnen richten sich schon bei den ersten „Remain Blind“-Takten ein, immer mehr Applaus verdrängt die Stille in den Spielpausen – eine Geburtstagsfeier, wie sie sich zu feiern lohnt. Es bleibt allerdings die Frage: Wer darf mit 15 schon Bier trinken?
Da Layment schon weit im Songwrintingprozess für eine neue Scheibe sind, kredenzen sie zur Feier des Tages mit „Redneck Holiday“ auch gleich einen neuen Song, ernten aber wesentlich mehr Resonanz mit dem anschließenden „Wake Up“ und vor allem mit dem begeistert mitgesungenen „Feuergeist“.

Die Party hätte so auch noch lange weitergehen können, doch es funkt der gefährliche Fehlerteufel dazwischen – Strom weg, PA aus, keine Boxen, keine verstärkten Gitarren und auch kein Mikrofon. Kurzerhand wird um Ruhe gebeten, die Akustische ausgepackt, Marosh pflanzt sich einfach auf einen Monitor, die Fans bilden einen Dreiviertelkreis und stehen wie bei Straßenmusikern erwartungsvoll und wiegen sich in den Hüften.

Heimspiel mit Panne, meisterhaft gelöst – Layment wird absolut zurecht gefeiert und bestätigt die Headliner-Position des Abends – hätte man vorher auch nicht so gedacht, dass sie nach der Sacred-Steel-Show noch so erfolgreich die Hütte rocken können, oder doch? Saustarke Leistung jedenfalls. On top gibt es noch das Geburtstagsständchen, eine kleine Geschenkübergabe an die Band – schade nur, dass den Fans bei „Sons Of Herne“ die Luft zu schnell ausgeht.

Setlist:

  • Remain Blind
  • Crossroads
  • Break Away
  • Death
  • Ode
  • Redneck Holiday
  • Wake Up
  • Feuergeist
  • The Covenant
  • Armies
  • Sons Of Herne
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