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Exile Festival 2011 – Spring Edition

Party bei guter Musik – der Underground lebt

Da soll nochmal jemand sagen, dass der Underground tot ist. Eigentlich aus einer Laune heraus wurde dem eigentlichen Herbstfestival eine Frühjahrs-Edition verpasst und mit dem Jugendzentrum Heisterkamp in Herne hatte man auch gleich eine kleine, gemütliche Location am Start. Doch dass Cheforganisator Hoschi gleich am ersten Abend ein „Ausverkauft“ an die Tür pappen konnte, damit hatte kaum jemand gerechnet. Der zweite Abend war zwar dann nicht ganz so voll, aber an beiden Tagen herrschte eine Feierlaune wie selten – so macht Mucke im Underground einfach doppelt so viel Spaß.

Menerra

Gleich zu Beginn hatten Menerra aus dem Raum Soest die undankbare Aufgabe der Festivaleröffnung. Zwar hatten sich erst noch wenige Fans zum Start in den kleinen Jugendclub bewegt, aber diese rückten dann doch ein klein wenig zur Bühne auf und vermittelten einen ersten Eindruck von Interesse.

Das Quintett lärmt nun schon einige Jahre zusammen und bisher schien zumindest 2006 das kreativste Jahr der Bandgeschichte zu sein. Ein erstes, schlicht „Demo 2006“ betiteltes Werk steht da in der Diskographie und auch eine DVD mit ihrem Auftritt beim Winternachtraumfestival 2006 können sie anbieten. Ansonsten sind die Informationen über Menerra mehr als spärlich gesät.

Live zeigten sie sich allerdings eine wenig reger als bei ihren Schaffensphasen. Dem melodischen Death Metal haben sie sich verschrieben, was man auch für die Instrumentalfraktion bedenkenlos so stehen lassen kann, und mehr als einmal schienen sie auch gerne ganz frühe Paradise Lost als Inspirationsquelle zu nutzen, so wie die Leadgitarre das Thema weitab vom restlichen Sound immer wieder in epischen Momente kreierte. Frontmann Sven röchelte aber deutlich derber daher und sorgte so mit seinen Vocals für einen leicht schwarzmetallischen Mantel.

Besondere Erwähnung gelten den Tracks „Hear Me“ mit einem besonders passenden Gitarensolo, das humoristisch als „Kitzler des Todes“ angekündigte „Kiss Of Death“ sowie das zuerst sehr schleppende „Craving For Blood“, denn hierfür konnten Menerra ersten zaghaften Applaus einheimsen. Und gegen Ende des Gigs hatten sich dann doch auch schon ein paar Nasen mehr eingefunden.

Setlist:

Unkown Enemy
Hear Me
Nightmare
Full Moon
Monster
Craving For Blood
Kiss Of Death
Wake Up
Bloody Sky

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