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Evil Horde Metalfest 2012

Die Ruhrpott-Szene lebt – aber es geht noch besser

Mem von Exumer, hier noch live im Essener Turock, Oktober 2010

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Exumer

Lange ist es her, dass Exumer auch wieder die Heimat mit einer ordentlichen Dosis Thrash versorgten – sie tummeln sich ja dauerhaft in aller Herren Länder, schießlich wollen ja auch die neue Scheibe „Fire & Damnation“ beworben und die Fans in Übersee glücklich gemacht werden.

Die Spannung wird allerdings auch ein bisschen unnötig länger herausgezögert, denn ausführlicher als üblich an diesem Tag wird noch am Soundcheck gefeilt – überzogen ist also schon jetzt. Doch schon bei den Riffs gehen die Fans steil, Frontmann Mem taucht fast wie aus dem Nichts in rotes Licht und unglaublich viel Nebel getaucht auf – für die Fotografen ein Graus, optisch aber schon sehr beeindruckend. Schon zum Intro rotten sich die ersten HeadbangerInnen zusammen, die Pommesgabeln spießen die Nebelwand auf und dann tobt auch schon der erste fette Moshpit zu „Winds Of Death“.

Knallharte Riffattacken auf der Bühne, ab und zu mit ein paar kleinen Patzern, die aber wenig ins Gewicht fallen, denn eines ist mehr als auffällig: Die Fans sind heiß auf diesen Co-Headliner, ein Circle-Pit jagt den nächsten, nur gegen Ende geht den Fans entweder ein wenig die Luft aus oder sie sparen noch ein paar Reserven für Napalm Death auf. Doch was auch immer der gute Mem da auf der Bühne anzettelt, die Fans folgen. „Circle-Pits“ – kurz und knapp seine Ansage und schon tobt wiederholt der Mob, erste Crowsurfer wagen den Sprung trotz der gefährlichen Treppe mittig vor der Bühne, die allerdings auch prima als Aufstiegshilfe genutzt wird, wobei „Chrushing Point“ gleich auch für einen Surfer zur schmerzhaften Angelegenheit wird, segelt er doch glatt bis auf den harten Boden der Tatsachen durch.

Ob neue Songs oder alte, die Fans fahren nur marginal mehr auf die Klassiker ab – ein gutes Zeichen, denn so scheint sich das neue Material ebenfalls schnell zu Klassikern zu entwickeln – selbst in der doppelten Zugabe treffen sich Gegenwart und Vergangenheit auf einer Höhe. Thrash Metal in der Zeche Carl – in Zukunft einfach mehr davon, denn es gibt tatsächlich Traditionen, die gewahrt bleiben wollen.

Setlist:

1. Intro 
2. Winds Of Death
3. Journey To Oblivion
4. The Weakest Limb
5. Fallen Saint
6. Crushing Point
7. Vermin Of The Sky
8. A Mortal In Black
9. New Morality
10. I Dare You
11. Xiron Darkstar

12. Fire & Damnation
13. Destructive Solution

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