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Evil Horde Metalfest 2012

Die Ruhrpott-Szene lebt – aber es geht noch besser

Björn von Night In Gales, allerdings vom Evil Horde Metalfest 2011

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Night In Gales

Wer in den letzten Wochen und Monaten regelmäßig auf Konzerten unterwegs war, müsste sicherlich auch wenigstens einmal diese aufstrebende, wiedergeborene Melodic-Death-Metal-Horde Night in Gales mitbekommen haben, sind sie doch mittlerweile wieder richtig häufig live unterwegs – und das wird sich in den nächsten Wochen auch nicht ändern.

Schon letztes Jahr konnten die Voerder auf dem Evil Horde Metafest glänzen, seitdem haben sie aber – was mittlerweile bekannt sein dürfte – ihre famose „Five Scars“-CD am Start. Und wie soll es anders sein: Die Zeche wird gegenüber den anderen Acts wieder deutlich voller, was aber unter anderem auch daran liegt, dass sich wieder viele Fußballbegeisterte einfinden, die zuvor noch wegen dem DFB-Pokalfinale fehlten. Vielleicht zieht ja auch ein bisschen der Bonus, dass Gitarrist Jens Basten Mitorganisator dieses Festivals ist – eine Form von Zusammenhalt in der Szene, die durchaus noch ein wenig im Pott ausgebaut werden könnte.

Spieltechnisch ist die Truppe eh über jeden Zweifel erhaben, da braucht man gar nicht erst mehr lange herum lamentieren, die richtigen Songs haben sie ebenfalls im Gepäck, aber auch das Quäntchen Pech haftet ihnen an, worauf sie wohl auch gerne verzichten können: Bei „Five Scars“ fällt auch noch eine Monitorbox aus und muss ausgetauscht werden, dabei war das Intro zum Track ja schon in die Hose gegangen – beim WNT war es noch der gut zehnminütige Feueralarm – da braucht man auf der Bühne Nerven wie Edelstahlseile, damit man nicht loskotzen könnte. „Wie ein Blindflug im Nebel“ setzt Frontmann Björn die Parabel des Abends – zuvor hatten schon mehrmals die Nebelmaschine dafür gesorgt, das alles und jeder verschluckt wird.

Ausbremsen lassen sich Night in Gales dadurch allerdings nicht, haben sie doch die Stimmung ein gutes Stück nach oben geschaufelt. „Scheiß auf Fußball, hier ist Metal“ ist herrlich provokativ, viele werden ebenfalls wie Björn die ersten Konzerte in der geschichtsträchtigen Zeche erlebt haben, die „Evil Horns“ auf dem Evil Horde nehmen ebenfalls verdächtig zu und vor allem die HeadbangerInnen zeigen perfekte Rotieranimationen – kurz und knapp: Night In Gales räumen ab, kurz vor Schluss wagt sich dann auch der erste Stagediver auf einen Törn über die wehenden Matten.

Setlist:

1. Intro Epitaph
2. This Neon Grave
3. Days Of The Mute
4. Tragedians
5. Five Scars
6. Tides Of November
7. Endtrip
8. Void Venture
9. Autumn Water

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