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Evil Horde Metalfest 2011

Das Metalmekka Zeche Carl erbebte mit metallischem Puls

Zeche Carl – Kultstätte seit jeher, darüber konnten auch die vergangenen Monate und Jahre nicht hinwegtäuschen, als das einstige Metalmekka immer mehr versandete, immer weniger als Club für das Metallervolk galt. Setzte die Gwar-Show letztes Jahr ein blutiges Zeichen, so hat dieser Abend ganz sicher noch viel mehr bewirkt – Underground lässt grüßen, und alle kamen – ein wahres Szenetreffen, und wer an diesem Tag verhindert war oder lieber dem Fußball hinterher hechelte, dem war dann auch nicht mehr zu helfen.

Elf Bands für fünf Euro – das ging natürlich nur auf, wenn auch viele Fans den Weg zur Zeche fanden, und so waren schon zahlreiche KuttenträgerInnen zur besten Kuchenzeit anwesend.

„Kumpels in Kutten“ wurde vorgelesen, Till Burgwächter hatte auch etwas mitzuteilen, außerdem gab es eine Merch-Tombola; dies bildete das Rahmenprogramm – doch das Wichtigste neben den Bands waren die Fans – und genau dieses Treffen sorgte dann dafür, dass neben der Getränkeaufnahme und dem ausführlichen Quatschen vom Verfasser dieser Zeilen der Auftritt von Gloryful fast verpasst wurde – einige Bilder kamen dann doch noch zustande.

Fazit des Abends: Alle freuen sich schon auf das Evil Horde Metalfest 2012.

Risoid System

Ist es schon wieder fast ein Jahr, dass The-Pit.de einer Show der Essener Fleischologen beiwohnte? Ave Trichinenuntersuchung, denn diese haben die Jungs mit Bravour überstanden und predigten somit in der Zeche Carl den maßlosen Fleischkonsum. Und dafür hatten sie dann auch ein paar Überraschungen parat.

Es ist natürlich nicht einfach, schon mittags um halb vier die Bühne zu entern, zumal auch noch das Finale in der Bundesliga stattfand – na ja, zumindest die Absteiger standen da ja noch nicht fest.

Doch schnell hatten sich die ersten hundert Fans in der Zeche Carl versammelt und ließen sich vom derben Risoid System-Geprügel versemmeln. Die Death Thrasher machten aus ihrer fleischlichen Gesinnung kein Hehl, kredenzten Fleischkuchen, und auch die diabolische Burger-Zerquetsch-Zeremonie machte Spaß – da springen die Rinder doch glatt von allein in die Wurstmaschine.

Fronter Franz – dieses Mal ganz züchtig ohne Pimmelimitationen oder Glimmerkugeln am Hoden – war ein regelrechter Aktivposten, und auch Dominik am Bass konnte kaum stillstehen. „Für die Gemeinde des Fleisches“ – und schon holzte das Quintett „Show Me Your Tits“ ins Rund, bei „System Reboot“ kopulierte Franz mit einer Unsichtbaren, und mit „Mass Murder Happy Meal“ bekam natürlich der Mac-Schreck auch sein Fett weg.
Risoid System – Fleisch gewordene Death Thrasher mit einer riesigen Portion „Leck mich am Arsch“ – feinste Unterhaltung allemal.

Setlist:

Intro: In Fleisch We Trust
Show Me Your Tits
System Reboot
Death Drivers
Date Rape
Meating
Behind The Sun
Mass Murder Happy Meal
Outro: Mancademy

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Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging