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Evil Cinderella, But We Try It & Hopelezz im Konzert (Wuppertal, November 2016)

CD-Release-Show vor voller Hütte

Evil Cinderella feiern ihren CD-Release

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Evil Cinderella

Kommen wir zur Hauptattraktion des Abends, Evil Cinderella wollen sich nun die Vorabnervosität abstreifen und endlich selber rocken, schließlich wollen sie ja die neue EP „Dangerous Inside“ gebührlich feiern und vorstellen. Die Fans sind dabei, einige Mädels kreischen gleich mal wie auf einem Popkonzert, schrill und girlieesk, da muss man durch, auch wenn das ein wenig deplatziert wirkt.

Überrascht darf man dann auch sein, dass sich einige Fans immer wieder zum Moshpit animiert fühlen, was beim Hard'n'Heavy-Rock der Wuppertaler nicht wirklich die richtige Fanunterstützung darstellt und gerade auch wegen der zahlreichen weiblichen Fans nicht gerade rücksichtsvoll genannt werden kann. Da sind dann schon eher lobenswert die zahlreichen HeadbangerInnen – das Pärchen von den ersten beiden Bands ist auch hier wieder durchgehend aktiv – zu erwähnen, die sich immer wieder die Birne abschrauben.

Auf der Bühne selbst gibt es dann ein herrlich souveränes, mit dicken Eiern angereichertes Rocktakel mit gleich einem Dutzend an ohrwurmartigen Hits, vor „Day By Day“, welches mit zahlreichen Powerfäusten gefeiert wird, tönen gar die ersten Zugabe-Rufe. Frontmann Henrik weist noch schnell kurz darauf hin, dass auch ein paar Kameraleute mitfilmen und je mehr die Leute ausrasten, desto eher werden sie dann auch bei den Aufnahmen zu finden sein – geschickter Schachzug, der seine Wirkung nicht verfehlt.

Überrascht wirken die Jungspunde schon bei dem ganzen Punk im Publikum, damit haben sie dann doch trotz gutem Vorverkauf nicht gerechnet, dementsprechend häufig bedankt sich Henrik auch immer wieder bei den Feiergästen. „Habt ihr Bock?“, will Henrik wissen, die Fans lassen sich bei „Never Enough“ gar nicht erst lange bitten und klatschen fleißig mit, mit „Chodak“ haben Evil Cinderella eine schöne Überraschung im Balladenstil für ihren Tontechniker – nun ja, ob er wirklich auch der schönste ist, sei einmal dahin gestellt – als Dankeschön parat und auch wenn es gegen Ende im hinteren Bereich etwas leerer zu werden scheint, wird vorne weiterhin Party ohne Ende gefeiert. Ganz gleich, ob bei „Without A Chance To Fight“ wiederholt mitgeklatscht wird oder bei „Pretend You Died“ einmal mehr ein kleiner Moshpit seine Schneise durch die Reihen fünf bis acht fräst.

Das hier natürlich noch Zugaben her müssen, dürfte nach so viel purer Ent(r)zückung klar sein, doch ohne mitmachen geht hier nichts weiter, vielmehr stimmt das Quartett die Fans erfolgreich auf einige Whoohoo-Chöre ein, zwei Tracks von der Debüt-EP „Wanna Get Dirty“ lassen noch einmal die Fanherzen höher schlagen, ein letztes wirkliches Gekreische, dazu noch ein Abschlussfoto und fertig ist eine absolut gelungene Release-Show. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das auch am Merchstand ausgezahlt hat.

Setlist:

From The Bottom
Rock That
„Epic Hard Rock“
Day By Day
Wanna Get Dirty
Silver Star
Never Enough
This Is War
Chodak
Dangerous Inside
Without A Chance To Fight
Defeat All Trouble
Pretend You Died

We'll Fight
Infantry

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