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Evergrey, Layment und WhateveRemainS im Konzert (Bochum, Juni 2015)

Intensiv melodischer Abend vor erlesenem Publikum

Es dürfte nur wenige Gründe für Fans von progressivem Power Metal geben, heute Abend nicht bei Evergrey in der Bochumer Matrix zu sein – unbestritten dürfte da die musikalische Klasse der Schweden sein. Leider hat es sich wohl bisher noch nicht ausreichend herumgesprochen, dass der Club eine komplett neu konzipierte Anlage sein Eigen nennt, womit die Matschsoundprobleme der vergangenen Jahre wirkungsvoll bekämpft wurden. Soll heißen: Alle Bands können sich heute über einen guten, bei Evergrey sogar einen transparent fetten Sound freuen. Und doch sind es vielleicht gerade einmal 200 zahlende Fans, die sich diesen Mittwoch in die Matrix verlaufen, und nicht wenige scheinen sich hier wegen der beiden Supportbands Layment und WhateveRemainS einzufinden.

WhateveRemainS

Ein wenig mulmig, ein paar weiche Knie, so dürften sich die Jungspunde von WhateveRemainS hier aus der Gegend fühlen, als sie die Bühne endlich betreten dürfen. Die leichte Nervosität hat auch erst mal ein paar Auswirkungen auf ihre Show, denn sie wirken bei den ersten Nummern ein wenig hüftsteif, was sich aber recht zügig gibt, auch wenn sie ihren Respekt nicht komplett ablegen können.

Die wesentliche Erkenntnis aber dürfte sein, dass sich heute hier erneut eine sehr talentierte Band präsentiert, wo die Anlagen einfach stimmen: Tolle Songs, sauberes Spielen und vor allem in Julian auch einen Frontmann, der schlichtweg singen kann. Zwar versteift er sich zu Beginn bei seinen Ansagen eher noch auf ein „der nächste Song heißt...“, wobei WhateveRemainS auch erst ganz gut beraten sind, wie bei „Blackbird“ gleich direkt in „Enemies“ ohne Pause überzuleiten.

Gegen Schluss lockert sich das Ganze dann etwas, die jungen Burschen lassen sich mehr auf das positive Feedback der Anwesenden ein, sodass Julian sogar mit einem „Bochum, wo sind eure Hände?“ in „Beats And Serpents“ seine bisherige Wohlfühlzone verlässt. Vor der letzten Nummer weist Gitarrist Cosmo noch auf den Merchstand hin und bringt zum Ausdruck, wie sehr sich die Band doch freut, hier spielen zu dürfen. Ein letzter Gruß an Layment und Evergrey und schon beendet „Bitch Slap“ den ersten Teil des Abends. Bleibt zu hoffen, dass sich das Personalgerüst nun endlich als stabil erweist, es wäre doch schade, wenn solch eine talentierte Truppe ausgerechnet deswegen keine Chance bekäme.

Setlist:

The Only Road
Cut The Cord
Blackbird
Enemies
Ghosts Of A Distant Past
Oblivion
Beasts And Serpents
Bitch Slap

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