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Epica, Vuur & Myrath im Konzert (Hamburg, November 2017)

„Bisschen Bier, bisschen Headbangen, bisschen Metal“

2016 haben sie in Form von „The Holographic Principle“ ein bockstarkes neues Album veröffentlicht, in diesem Jahr dann mit der EP „The Solace System“, die weitaus mehr als eine pure „Resteverwertung“ von Outtakes jener Full-Length darstellt, nachgelegt – klar, dass Epica da eine ausgiebige Headlinertournee zelebrieren, die sie in Hamburg in die altehrwürdige Markthalle führt. So gut Nightwishs Wiedergeburt mit Floor Jansen als Sängerin auch sein mag – die Niederländer stecken die finnische Erfolgstruppe locker in die Tasche, was sie auch heute wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen. Als Support sind die Tunesier Myrath und Anneke van Giersbergens neue Band Vuur dabei.

Myrath

Die Nordafrikaner sind schon länger im Geschäft und haben letztes Jahr ihr fünftes Studioalbum „Legacy“ herausgebracht. Progressive Metal mit orientalischen Einflüssen – da muss man automatisch an die Israelis von Orphaned Land denken. Hätte den Autor dieser Zeilen durchaus interessiert, doch als der The-Pit.de-Delegierte um 19:50 die Halle betritt, kündigt die Band bereits ihren letzten Song an.

Wie oft muss diese Unsitte, einfach früher anzufangen, eigentlich noch angeprangert werden, damit sich dieser Dreck endlich ändert? Wenn es überall heißt: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, erwarte ich, dass sich auch daran gehalten wird. Keine Ahnung, ob die anderen Zuschauer mehr wussten, aber der Saal ist schon erstaunlich gut gefüllt, die Band wird abgefeiert und ist entsprechend motiviert bei der Sache, was sich auch im seligen Grinsen von Frontmann Zaher Zorgati widerspiegelt.

Immerhin sorgt eine attraktive Bauchtänzerin noch für ein kleines optisches Highlight, was viele Anwesende zum Anlass nehmen, die Handys zu zücken, um ein paar nette Erinnerungsfotos zu schießen. Da Myrath beim Rezensenten einen guten Eindruck hinterlassen, ist es umso bedauerlicher, dass unter diesen Umständen eine ausführliche Berichterstattung selbstverständlich nicht möglich ist.

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“