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Entombed, Laid In Ashes, Harasai im Konzert (Essen, Mai 2011)

Das Death-Metal-Spektakel ging viel zu schnell zu Ende

Endlich einmal wieder Laid In Ashes live

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Laid In Ashes

Die Bottroper Laid In Ashes waren in den vergangenen Jahren nicht gerade vom Glück verfolgt, dementsprechend rar waren auch die Shows. Umso erfreulicher war es, dass diese Death-Thrash-Truppe als weitere Supportband den Abend maßgeblich mitgestalten durfte.
Nicht nur live haben sie sich eine Auszeit gegönnt, sondern auch beim Schreiben neuer Songs scheint wohl ein bisschen Sand das Getriebe zu verdattern, denn „Solitary Ghostride“, das dritte Studioalbum, hat nun auch schon wieder fast drei Jahre auf dem Buckel.

Live allerdings konnten Laid In Ashes schnell mehrere Bonuspunkte einsammeln und nicht wenige eigene Fans waren Zeugen, wie Frontmann Fabian schon vom Fleck weg wie irre über die Bühne peste. Ganz gleich war es, ob „Fuel To The Fire“ vom letzten Studioalbum oder „Teutonic Death“ vom Debüt gezockt wurde, die Fans genossen die Show, kamen auf Anweisung durch Fabian näher zur Bühne, und einige rückten sogar mit ihre Luftgitarren an, andere wiederum übten sich im beliebten "Schädel-Schüttel-zum-Rhythmus"-Spiel und auch hier im Turock überfluteten zahlreiche Pommesgabeln den Club.

„Könnt ihr deutsch“ meinte Fabian, um dann seltsamerweise ein "Hey" zu buchstabieren, doch auch darauf ließen sich die Fans ein und schwangen die Matten zu „Hellbound“. Der Hitzeentwicklung geschuldet kam dann der Laid In Ashes-Frontmann auch auf die Idee, sich recht lasziv seiner Oberbekleidung zu entledigen und die Anwesenden mit seinem Testosteron-geschwängerten Achselschweiß zu beglücken. „Purified“ war da allerdings die deutlich knalligere Variante, wofür die Fans dann auch mit heftigem Applaus reagierten.

„Den letzten Song widmen wir dem Publikum, denn wir sind die Freaks“ – klar war, dass nun zahlreiche Pommesgabeln die Headbangergemeinschaft zierte – doch allen Zugabe-Rufen zum Trotze kamen Laid In Ashes nicht wieder zurück auf die Bühne. Dann tun sie das beim nächsten Mal, wenn es nicht wieder knapp sieben Monate dauert.

Setlist:

  • The Bone Collector
  • Fuel To The Fire
  • Teutonic Death
  • Hellbound
  • Say Goodbye To Innocence
  • Purified

Solitary Ghostride
Freakshow 666

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