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Entombed, Laid In Ashes, Harasai im Konzert (Essen, Mai 2011)

Das Death-Metal-Spektakel ging viel zu schnell zu Ende

Harasai waren ein starker Opener

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So mancher Fan, der lediglich auf Death Metal abgestellt ist und mit Rock-Vertreten wie Volbeat nichts anfangen kann, musste letztes Jahr in die Röhre schauen, denn gerade mit dieser Combo gingen Entombed auf Tour. Wie schon beim Turock Open Air 2010 konnte Turock-Inhaber Peter die Schweden erneut nach Essen locken und dass der Club gerade für solche Shows mehr als prädestiniert ist, wurde einmal mehr auch an diesem Donnerstagabend nachgewiesen. Abgeschmeckt wurde dieses Happening mit einer der aufstrebenden melodischen Death-Metal-Bands Essens – Harasai – sowie den Death-Thrashern Laid In Ashes aus der Nachbarstadt Bottrop, die in den letzten Jahren nur selten auf der Bühne zu sehen und zu hören waren.

Harasai

Wer diese sympathische Truppe schon einmal live erlebt hat, weiß ganz genau, wie viel Feuer sie im Allerwertesten haben. Das haben sie schon wenige Tage zuvor wiederholt beim Evil Horde Metalfest 2011 gezeigt, und auch wenn die Fanmenge beim Opener Harasai noch ein wenig übersichtlich war, so hinderte es sie nicht daran, dass sich die Melodic-Deather einmal mehr auch im Turock voll ins Zeug legten.

Gleich beim Opener „Into Oblivion“ machte Frontmann Martin deutlich, dass er mit der Lücke zwischen Band und Publikum nicht einverstanden sei - und tatsächlich, einige Fans verkleinerten die klaffende Wunde. Der erste nennenswerte Applaus brandete dann zu „Silent Murder“ auf und Martin ließ es sich nicht nehmen, den Stolz der Band auszudrücken, im Vorprogramm von Entombed zocken zu dürfen – man denke da nur an die gleichgesinnte Elchtodeinstellung.

Wie schon auch in der Zeche Carl verließen sich Harasai allerdings nicht nur auf Bewährtes vom Debüt „The I-Conception“, sondern mit „Heretic Souls“ und „Dying Race Domain“ lieferten sie gleich auch zwei Kostproben von der nächsten, noch unbetitelten Scheibe ab. Auffällig war hierbei, dass die Jungs noch viel aggressiver zu Werke gehen und zumindest live ganz nahe durch schon fast Pigscream-ähnliche Vocals an der Grenze zum Grind kratzen.

Dem augenzwinkernden Hinweis, dass man 2008 schon einmal mit Laid In Ashes vor fünf zahlenden Gästen zockte und einem ehrlichen gemeinten Dankeschön an Turock-Inhaber Peter und seiner Crew, folgte mit „Spearhead Of Storms“ noch ein bekannter Bandkracher auf die Lauscher. Mittlerweile hatten sich gut 100 Fans im Turock eingefunden, was aber noch immer recht weitläufig aussah. Egal, die Jungs gaben auf der Bühne bis zur letzten Sekunde Gas, headbangten vorbildlich und empfahlen sich für weitere Showbesuche.

Setlist:

  • Into Oblivion
  • Silent Murder
  • Heretic Souls
  • Hour Of The Dead Eyes
  • Destructive Masquerade
  • A Constant Disbelief
  • Dying Race Domain
  • Spearhead Of Storms
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