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Enter Shikari, As It Is & Flash Forward im Konzert (Dresden, April 2019)

Hier vereinen sich Extravaganz und pure Energie

As It Is können begeistern

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As It Is

Man scheint es tatsächlich heute Abend recht eilig zu haben: Erst ein verfrühter Beginn, dann wird die erste Band mit Musik aus der Konserve von der Bühne gehauen und jetzt steht eine Umbaupause zu Buche, die wohl nicht mehr zu verkürzen geht, außer man lässt gleich alle Instrumente auf der Bühne. Gut, eine kurze Pause dürfte alle erfreuen, so kühlt man wenigstens gar nicht erst ab und kann direkt zu As It Is wieder die Arme hochreißen.

Und die Briten können sich diesen Vorteil durchaus zunutze machen, die Stimmung ist schon beim Opener „The Reaper“ bestens, zumal hier einigen die Band schon gut bekannt zu sein scheint und direkt mitgesungen wird. Geboten wird ebenfalls Alternative Rock, der aber gegenüber der ersten Band einen etwas düstereren Einschlag hat. Frontmann Patty grüßt dann erstmal die Anwesenden und verweist darauf, dass sie nicht My Chemical Romance wären, was grinsend hingenommen wird. Zugleich darf man feststellen, dass der Vergleich gar nicht so weit hergeholt ist. Ansonsten hält man sich mit Kommunikation eher zurück, kann man sich auch leisten, immerhin knallen die Titel ordentlich.

Geboten wird ein Programm, welches das Hauptaugenmerk auf das aktuelle Album „The Great Depression“ legt, nur „No Way Out“ und „Soap“ sind etwas älteren Datums. Mit „The Fire, The Dark“ kommt Material von der neuen Scheibe und der Aufforderung nun anständig abzugehen, kommt man im Saal nur zu gerne nach. Zumal As It Is selbst eine Ausgeburt an Energie sind, Patty ist in seinem Bewegungsdrang kaum zu bremsen; kaum ein Song, der ohne Sprung über die Bühne geht und ansonsten wird eben das Mikro wild umhergeschwenkt. Gitarrist und Neuzugang Ronnie nutzt derweil gerne mal die Chance, die Zuschauer zu begrüßen, was ebenso gut ankommt wie die treibende Performance der Briten.

Mit dem Wunsch auf einen Circle-Pit und „The Wounded World“ schließt der Fünfer schließlich ab, nochmals darf kräftig abgefeiert werden, was bei dem Titel, der mit einem hymnischen Touch und explosiven Ausbrüchen daherkommt, nur allzu leichtfällt. Fetter Auftritt, der dementsprechend mit Applaus gewürdigt wird.

Setlist:

The Reaper
The Handwritten Letter
No Way Out
Soap
The Fire, The Dark
The Two Tongues (Screaming Salvation)
The Stigma (Boys Don't Cry)
The Wounded World

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