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Enter Shikari, As It Is & Flash Forward im Konzert (Dresden, April 2019)

Hier vereinen sich Extravaganz und pure Energie

Flash Forward zeigen sich gut aufgelegt

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Es gibt so Bands, die hat man ewig auf dem Plan und freut sich umso mehr, wenn es nach ein paar Jahren nun endlich mal mit einem Konzert klappt. So auch bei Enter Shikari, die im Zuge ihrer Europa-Tour einen Zwischenstopp im Dresdner Schlachthof machen. Mit „The Spark“ legten sie vor eineinhalb Jahren nicht nur ihr letztes Album vor, sondern zeigten damit vor allem ihre unglaubliche Weiterentwicklung auf. Sicher waren auch hier Alt-Fans angesichts der neuen Töne nicht immer begeistert, den Zulauf auf das Konzert kann es allerdings nicht stoppen und damit gibt es auch ein fettes „ausverkauft“ zu vermelden.

Flash Forward

Doch bevor die Briten ihr aktuelles Album feiern, steht erstmal eine Band an, die zurzeit ein heftiges Programm absolviert: Flash Forward. Die Ruhrpottler sind ebenfalls mit To The Rats And Wolves unterwegs und spielten tags zuvor noch in Amsterdam. Von eventueller Müdigkeit ist allerdings nicht annähernd etwas zu spüren. Frontmann Stefan ruft gleich mal die Leute nach vorn; ist auch bitter nötig, denn der Saal ist gerade mal zu einem Drittel gefüllt. Was wiederum weniger mit einem Desinteresse an der Band, sondern mit dem um eine halbe Stunde vorgezogenen Start zu tun hat. Quasi im Sekundentakt flutschen nun neue Besucher in die Hütte und können den Auftakt mit „Heart Of Gold“ miterleben.

Nach dem gelungenen Start geht es direkt weiter mit dem treibenden, scheppernden und ungemein kraftvollen Alternative Rock und vor allem auch mit den unermüdlichen Anheiz-Attacken von Stefan. Da freut er sich in dem einem Moment noch über das zahlreiche Erscheinen zu einem so frühen Zeitpunkt, aber dass man hier noch nicht komplett mitklatscht, geht ja wohl gar nicht. Also vormachen und gleich noch zum Springen auffordern, dazu noch „Kickstart“ anstimmen und schon kommt richtig Stimmung in die Bude. Dabei verstehen sich die vier Herren nicht nur trefflichst aufs Musizieren und Anheizen, sondern sind selbst ein Vorbild an purer Energie.

Und da die Dresdner zwar die Sache mit dem Mitklatschen und dem Singen schon ganz gut können, aber eigentlich noch viel zu schüchtern sind, geht es für den Sänger zu „Young Offender“ direkt hinunter in die Meute, um dort den angesetzten Circle-Pit zu dirigieren. Beim nachfolgenden „Hold On“ wird es hingegen etwas ruhiger, wenngleich auch hier explosive Ausbrüche gen Ohr knallen.

Mit dem noch recht frischen „Payback“ zockt man weiter und damit fliegen endgültig alle Hände nach oben, die bleiben bei der Bandvorstellung gleich noch für einen Extra-Applaus im Einsatz und schon steht leider der letzte Titel „Old Enough“ auf dem Programm. Damit verabschieden sich Flash Forward nicht nur druckvoll, sondern schicken zugleich eine heftige Empfehlung für ihre Tour Ende des Jahres gen Zuschauer.

Setlist:

Heart Of Gold
Kickstart
Deadline
Young Offender
Hold On
Payback
Old Enough

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