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Enslaved, Imperium Dekadenz & Heretoir im Konzert (November 2017)

Insgesamt gelungener Tourauftakt im verregneten Hamburg

Imperium Dekadenz überzeugen mit melodischem Black Metal der Marke Watain.

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Imperium Dekadenz

Die folgende Pause zieht sich doch ziemlich in die Länge, Imperium Dekadenz-Sänger Horaz entschuldigt sich später auch für die Verzögerung, die es aufgrund technischer Probleme gegeben habe. Waren es bei Heretoir vier Mann auf der Bühne, sind es nun sogar fünf; da wird es schnell kuschelig auf der kleinen Logo-Stage, denn es befinden sich zwei Drum-Sets oben. Somit verzichten gleich zwei Bandmitglieder von Beginn an auf Oberbekleidung, schwitzen wird man ja sicherlich ohnehin wie ein Schwein. Übrigens besteht die Band offiziell aus nur zwei Personen: eben jenem Horaz (Gesang, Gitarren, Synth) und Vespasian (Schlagzeug, Bass, Gitarren, Synth), für die Livesituation arbeitet man seit 2009 konstant mit zwei Gitarristen und einem Bassisten zusammen.

Technik-Probleme hin oder her – zumindest hat sich das Warten gelohnt, denn der Sound tönt auch bei der zweiten Formation am heutigen Abend erfreulich gut, bei Black-Metal-Acts ja nicht unbedingt Standard. Und die Truppe aus Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg spielt deutlich klassischeres Schwarzmetall als die Jungs von Heretoir zuvor, das Watain-Shirt, das einer der Gitarristen trägt, passt da recht gut ins Bild. Mit schon fünf Alben im Gepäck können die Badener aus dem Vollen schöpfen, kredenzt wird letztendlich abgesehen vom Debüt aus jedem Album ein Song, lediglich die aktuelle Platte „Dis Manibvs“ wird mit zwei Stücken bedacht.

Mit Ausnahme von „Der Dolch im Gewande“ handelt es sich hierbei ausschließlich um Nummern mit Überlänge, sodass das Quintett auch mit nur fünf Songs auf eine gute Dreiviertelstunde Spielzeit kommt. Dank kompositorischer Reife und abwechslungsreicher Songstrukturen wird es allerdings zu keinem Zeitpunkt langweilig, was auch das Publikum erkennt und entsprechend reagiert – Pommesgabeln sind garantiert. Black Metal mit der nötigen Rohheit, aber auch clever gesetzten melodischen Momenten. Sehr stark!

Setlist:

Der Dolch im Gewande
Aue der Nostalgie
Only Fragments Of Light
Pure Nocturnal Rome
An Autumn Serenade

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