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Enforcer, Skull Fist, Vanderbuyst, Genghis Khan im Konzert (Essen, Februar 2014)

Ausverkaufter Old-School-Abend im Essener Turock

Enforcer kommen nicht mehr ganz an den bisherigen Stimmungspegel ran

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Nun, das kann ja heiter werden mit den Enforcer aus Schweden, denn zum einen ist es kaum vorstellbar, dass das Stockholmer Quartett auch nur annähernd den ausufernden Stimmungspegel wie bei Skull Fist erreichen kann, zum anderen kommt die Nachricht vom Lichtpult, dass wohl viel Nebel die Sicht auf die Bühne verschleiern wird. Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Der Nebel hält sich in Grenzen, und auch der Jubel der Fans ist einmal mehr überschäumend, aber nicht ganz wie bei den Kanadiern.

Enforcer haben ebenfalls mit „Death By Fire“ eine neue Platte im Gepäck, Nun ja, was heißt neu, etwas mehr als ein Jahr ist sie auch schon wieder alt, hat aber trotzdem nichts an ihrer magischen Metalanziehungskraft eingebüßt. Und genau jenes Album steht dann auch absolut im Fokus und umrahmt einen Mittelteil, der mit älteren Tracks aufgefüllt wird.

Wie schon im Herbst beim Turock Open Air 2013 zeigen sich Enforcer in hervorragender Spiellaune und zeigen locker, wie quietschfidel sie die Bühne rocken können – erhöhter Schweißalarm beim Kilometermachen inklusive. Für viele Worte sind die Schweden ebenfalls nicht bekannt, vielmehr wird mit Speed durch die Setlist geackert, höchstens einmal durch eines der zahlreichen Intros wie bei „Live For The Night“, „Take Me Out“ oder auch beim Venom-Cover „Bursting Out“ kommt etwas Pause auf.

Nach „Crystal Suite“ lassen es Enforcer mit einem längeren jamartigen Klampfensolo krachen, Drummer Jonas soliert nach „Walk With Me“ im Blitzlichtgewitter – da kann man als Fan nicht klagen. Eine Zugabe muss her, der werden es glatt drei, und neben dem eben erwähnter Coverstück punkten sie auch mit „Into The Night“ vom Debüt. Ein Abend vor ausverkaufter Hütte geht zu Ende, nun heißt es Körnerkissen für den Nacken und durchblutungsfördernde Cremes für die Hämatome – für diesen Abend holt man sich so etwas doch gerne.

Setlist:

Intro Bells Of Hades
Death Rides The Night
Mesmerized By Fire
Live For The Night
Katana
On The Loose
Crystal Suite
Scream Of The Savage
Take Me Out Of This Nightmare
Walk With Me
Run For Your Life
Silent Hour/Conjugation
Satan

Midnight Vice
Into The Night
Bursting Out (Venom-Cover)

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