Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Enforcer, Skull Fist, Vanderbuyst, Genghis Khan im Konzert (Essen, Februar 2014)

Ausverkaufter Old-School-Abend im Essener Turock

Rumpeliger Start der Italiener

Zum Thema

Ausverkauft – das pinnt sich doch Turock-Peter mehr als gerne an die Eingangstür. Der Club platzt aus allen Nähten, zwar nicht von Anfang an, aber spätestens bei Skull Fist, die sich nach 2012 wieder im Turock blicken lassen, steppt einfach nur der Bär. Vanderbuyst und der Headliner Enforcer sind hier ebenfalls gern gesehene Wiederholungstäter, mit Gengis Khan stellt sich auch ein Neuling in Essen vor.

Gengis Khan

Auch wenn sich das italienische Metal-Quartett Gengis Khan, nicht zu verwechseln mit den wesentlich bekannteren Genghis Khan von der grünen Insel, nicht zum ersten Male in Deutschland aufhält, so ist es doch nur eine Handvoll der Anwesenden, denen die Band ein Begriff ist. Verwunderlich ist das jetzt nicht, besteht die Band doch erst gute zwei Jahre, hat allerdings mit „Gengis Khan Was A Rocker“ auch schon Anfang letzten Jahres ihr Debüt veröffentlicht. Seit kurzem ist dann auch Gitarrist Phil Visani, den vielleicht schon einige von seinem Engagement bei den Thrashern Neurasthenia her kennen, fest bei der Truppe im Boot, hatte er doch zuvor eher nur an der Livefront ausgeholfen.

Hier in Essen sehen sich die Italiener noch bei frühem Beginn einem übersichtlichen und auch reserviertem Publikum gegenüber. Das ändert sich auch nicht so schnell, denn viel zu rumpelig im Sound, dazu noch statisch auf der Bühne, so kann man hier in Esen die Fans nicht gerade begeistern. Mehr als ein wenig Applaus ist da nicht abzuholen.

Ihre Stärken spielen Gengis Khan immer dann aus, wenn sie den Midtempo-Pfad verlassen und wie bei „Night Of The Living Dead“, übrigens schon einer neuer Track, der bisher nur als Videoclip im Netz herumgeistert und auf dem zweiten Album „Vendetta“ landen wird, oder auch dem Rausschmeißer „Heavy Metal Maniac“ auf's Gaspedal drücken. Dafür gibt es dann auch mehr Applaus.

Frontmann Frank scheint auch nicht gerade der redseligste zu sein, denn die Pausen werden eher zum Trinken oder Klampfenstimmen genutzt, die Lücke zur Bühne kann er aber so nicht schließen. So hundertprozentig ist das Publikum somit nicht überzeugt, eine durchwachsene Old-School-Bedienung reicht halt nicht zum Metalpott im Pott.

Setlist:

1984 In Tokyo
What The Hell is Going On
Night Of The Living Dead
Ready Or Not
Tomorrow
Heavy Metal Maniac

Seite
comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging