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Endzeit Festival V

Ein bunter Reigen in Altenessen

Caskat sind ein überraschend starker Opener

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Konzerte in der geschichtsträchtigen Zeche Carl in Altenessen sind immer etwas Besonderes, keine Frage - so auch an diesem Abend, als wieder hunderte Metalfans in Altenessen eintreffen – genug zumindest, dass die Veranstalter nicht derbe in die Miesen rutschen, zu wenig, um aus dem berauschend Abend einen unvergesslichen Meilenstein zu meißeln. Die wichtigste Erkenntnis des Abends lautet: Der Fan braucht sich weder um die Vergangenheit noch besonders um die musikalische Zukunft Sorgen zu machen.

Caskat

Eine der hoffnungsvollen Träger des Black-Thrash-Zukunftsorden werden mit Sicherheit Caskat aus Essen sein – erinnert euch, wo ihr das zuerst gelesen habt. Fast eineinhalb Jahre gibt es die Truppe erst, mit „Devotion“ haben sie auch schon eine erste 5-Track-EP plus Intro veröffentlicht, die sie dann auch für zwei Euro als CDR am Merchstand anbieten – nicht wenige scheinen sich nach dem Auftritt eine Kopie zu sichern.

Bei ihrem erst sechsten Auftritt insgesamt können die Jungspunde auch schon auf eine eigene kleine (Freudes-)Fanbase zählen, denn die sind schon früh zur Stelle und unterstützen die Band nach Leibeskräften – da gehört dann auch schnell ein kleiner Moshpit dazu, der zwar bei „Sacrifice“ noch eher wie eine interne Angelegenheit aussieht, der aber den Opener schon per se ins richtige Licht rückt. Dabei ist hier noch nicht alles Gold, was glänzt, denn gerade in den Songpausen ist es doch noch arg holprig, mehr Verlegenheit als stolz geprellte Brust. Und die dürften sie doch eigentlich zeigen, bellt doch Joshua schon wie ein großer.

Und auch das eigene Songmaterial kann sich hören lassen, besonders das abwechslungsreiche, mit reichlich Schwarzwurzel gefüllte „Mighty Agresssor“. „Danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid, es ist eine Ehre für uns, auf dem Endzeit zu spielen“, so noch die tiefstapelnde Ansage – die Quittung bekommen sie insofern, dass sich beim Rausschmeißer „Pitch Black“ nicht nur wieder ein kleiner Moshpit austobt, sondern sich ein erster Crowdsurfer blicken lässt. Klar, da muss eine Zugabe her, auch wenn Caskat überziehen werden, doch ihnen wird dann nicht bei „Fight For Your Right“ der Saft abgedreht. Wenn die Jungs konsequent weitermachen, können sie im heimischen Death-Trhash-Genre schnell nach oben steigen.

Setlist:

  • Intro
  • Price Of Ignorance
  • Sacrifice
  • Demonic Night
  • We Are Caskat
  • No Release
  • Mighty Aggressor
  • Pitch Black(Werewolf)
  • Fight For Your Right (Beastie Boys-Cover)
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