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Endzeit Festival IV

„Die richtigen Metaller sind in der Zeche Carl“ – Recht hat er, der gute Angelripper-Tom

Wortmord sind die Gastgeber des Abends

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Wortmord

Ist ja noch gar nicht so lange bei den Essenern Wortmord her, da gab Gitarrero Toto seinen Posten an Frank Blackfire weiter – zur Erinnerung zur Bandkonstellation: Frank zockte damals 1987 – 1989 bei Sodom, bevor er dann bis 1996 die Axt bei Kreator bediente, Peppi, besser bekannt als Grave Violator, schredderte 1984 – 1985 und auch 2007 bei den Sodomisten aus Gelsenkirchen,  Bassist Schiri ist auch bei Die Knappen dabei, bei denen auch bekanntlich Sodoms Frontmann Tom den Ton angibt – soviel mal zur Nähe zum Headliner des Abends.

Schluss jetzt aber mit dem ganzen Vitamin B-Gedöns, denn Wortmord haben seit ihrer Gründung im Jahre 2007 schon genug Eigenleistung erbracht, allem voran die „Wortgeburt“-CD vom letzten Jahr. Und auch live gehören sie nicht gerade zu den Weicheiern, sondern gerade verbal teilen sie gut aus und starten zur Freude der Anwesenden mit „Feile im Mund“. Zwar haben die Fans auch bei Wortmord ein paar Anlaufschwierigkeiten, doch schnell schwenken die ersten Pommesgabeln auf Ulis Aufforderung hin im dunstigen Lichtgewitter. Und wenn oben schon die Nähe zu Sodom zum Ausdruck kommt, so belegt es dass Quintett gleich mit den beiden Coverversionen „Bloody Corpse“ und „Blasphemer“ – ein tolle Einstimmung auf den Headliner, aber auch Zeltingers „Asi mit Niwoh“ („Geld ist nicht wichtig, um glücklich zu sein“) wird eingewortmordet.

Größten Zuspruch bekommen sie allerdings nicht nur für das danke schön fürs Kommen, sondern ein „Ihr seit das Endzeit Festival“ dringt doch tief und scharf wie ein Skalpell in die Herzen der Fans – die jüngeren unter ihnen werden eh schon durch Peppis Nachwuchs Joshua angefixt, als dieser seine bellenden Shouts zu „Bloody Corpse“ zum Besten gibt. Wortmord wirken an diesem Abend hochkonzentriert, vergessen allerdings nicht zu feiern, auch wenn zur Überraschung der Fans durchaus auch mal schlichtes Wasser statt einer Gerstenkaltschale den Weg durch den Schlund zur Magensäure findet – Wortmord sind gut und unbequem – Nörgler sollten „Einfach mal die Fresse halten“ – auch dafür haben die Essener die richtige Antwort.

Setlist:

Feile im Mund
Armee der Finsternis
Harmonie
Wortmord
Asi mit Niwoh
Schöne Zeiten
Mach schon
Bloody Corpse
Einfach mal die Fresse halten
Willkommen im Club der lebenden Leichen
Blasphemer

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