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Emil Bulls, Vitja & Grizzly im Konzert (Dresden, November 2017)

Abriss im Dreierpack

Vitja

Umbaupause und damit etwas Zeit, sich an vergangene Konzerte von Vitja zu erinnern, die zwar erst Anfang des Jahres in Dresden weilten, aber sicher einigen eher als Support von Callejon in Erinnerung sein dürften.

Mittlerweile hat der Metalcore-Vierer mit „Digital Love“ ein neues Album am Start, eins bleibt allerdings weiterhin gleich: Die Kölner verzichten weitestgehend auf Licht und sind meist nur als Schatten sichtbar. Und genauso undurchdringbar wie die Dunkelheit, erscheint die Soundwand zum Auftakt zu „Scum“. Auf jeden Fall darf man schon hier hocherfreut feststellen, dass Vitja in den letzten Jahren musikalisch ordentlich was draufgepackt haben. Mit „Six Six Sick“ und einem Dank an die Vorband geht es weiter, Frontschreier David drischt hier nicht nur sein Innerstes nach außen, sondern lebt jeden Ton in Ekstase aus. Irgendwie zwischen Sprüngen, anfeuern und am Boden liegend, wirkt die Show unglaublich mitreißend und authentisch.

Eine kleine Pause zur Begrüßung gönnt man sich dann allerdings doch, in der man zugleich feststellt, dass man die ersten Reihen wohl schon von anderen Konzerten kennt. „Roses“ geht dann wieder deftig zur Sache, Stagediver werden eingefordert und immerhin macht sich gleich der Erste auf den Weg, der Rest der Zuschauer beschränkt sich dann doch lieber aufs Mitklatschen. Die Hände können beim nachfolgenden „D(e)ad“ gleich oben bleiben, bevor Vitja mit „No One As Master No One As Slave“ nicht nur den nächsten Titel ankündigen, sondern außerdem ein Statement für Gleichheit setzen. Mit schepperndem Schlagzeug und ruhigen Passagen bestückt, kann das Stück abholen, zudem lässt es sich David nicht nehmen, in den Graben zu springen und Körperkontakt zu den vorderen Reihen aufzunehmen.

Extra viel Lärm für die legendären Emil Bulls wird eingefordert und schon geht es hin zum letzten Song. „Your Kingdom“ schließt das Set ab und natürlich lassen es die Kölner hier nochmal richtig krachen. David treibt nochmals die Zuschauer an, fordert eine Flut an Stagedivern, was die Security zum Abschluss nochmals auf Trab bringt und damit setzen Vitja einen krachenden Schlusspunkt unter einen intensiven Gig.

Setlist:

Scum
Six Six Sick
Roses
D(E)Ad
No One As Master No One As Slave
The Flood
Heavy Rain
Your Kingdom

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