Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Ektomorf, Hämatom, Tenside im Konzert (Bochum, Dezember 2009)

"Stimmung kommt nicht auf, wenn die Zeche Bochum nur spärlich gefüllt ist"

Schwarzer Humor nett verpackt: Hämatom

Zum Thema

Ektomorf auf der „What Doesn’t Kill Me…“ Tour, und in Bochum interessierte das kaum eine Sau. Das Album wurde ja auch schon einmal durch die Tour im April promotet, und so war es kaum verwunderlich, dass gut 130 Leute sich beim Headliner im Zuschauerraum tummelten. Laut den Jungs von Tenside waren die anderen Konzerte wesentlich besser besucht. Vielleicht war der Termin mitten im Pott zwischen den Feiertagen auch unglücklich gewählt, denn in derselben Woche feierten die Apokalyptischen Reiter in der Matrix vor ausverkauftem Haus, und ein Tag später stand ja auch die Silvesterparty mit dem Ruhrpott-Szene-Urgestein Rage auf dem Programm.

Tenside

Tenside fungierten als Opener und sind ja keine Unbekannten mehr, haben sie doch auch schon im Vorprogramm von Soulfly, Death Angel und Pro-Pain agieren dürfen.
Ihr Thrash Metal kommt live deutlich metalcorelastiger rüber als auf Tonkonserve. Begeisterung kam bei der Band in der Zeche Bochum nicht auf, denn zu früher Stunde hatten sich bei Tenside vielleicht 30 Nasen in die Halle gewagt – bei einer Kapazität von 800 Personen ist der magere Eindruck verständlich.

Die bayrische Combo versuchte das beste aus den widrigen Umständen zu machen und preschte nach dem Intro mit „Daily Madness“ in die Offensive. Ohne Pause ging es gleich zum zweiten Track über. Leider hatten Tenside mit einigen Soundproblemen zu kämpfen, die sich aber mit der Zeit gaben. Während Frontmann Kuhle ja ans Mikro gefesselt war, nutzen Martl und Tobi den Platz und posten wild bangend um die Wette. Auch Kuhle ließ so manches Mal die Matte kreisen, ohne dabei auf der Gitarre aus dem Rhythmus zu kommen.

Zur Fruststeigerung bei Tenside dürfte sicherlich beigetragen haben, dass sie ihren Set deutlich kürzen mussten. Somit hatten die Fans keine Gelegenheit bekommen, „I Hate“ auch in tänzerischer Darstellung zu interpretieren. Zu allem Überfluss wurde die Combo am Ende auch einfach abgewürgt – mal wieder ein Nachweis dafür, wie hart mit den Vorbands manchmal umgegangen wird.

Setlist:

Intro
Daily Madness
Tear Down Your Fears
Grenade Of Hate
Arrested
Awake
Flag Of Destiny

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna