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Eisbrecher, Stahlmann im Konzert (September, 2010)

Eisbrecher zeigen, wie Naturgesetzte innerhalb kürzester Zeit außer Kraft gesetzt werden - es wird kalt und das FZW kocht

Eisbrecher live im FZW

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Das Licht geht an und Alexx, der Frontmann von Eisbrecher lässt es sich nicht nehmen, kommt auf die Bühne und moderiert Stahlmann an. Ein letztes Mal treten Eisbrecher und Stahlmann in diesem Jahr auf.

Stahlmann

Das FZW in Dortmund ist gut gefüllt, als pünktlich um 20 Uhr das Licht erlischt und fünf silber-farbende Männer die Bühne betreten. Es ist Zeit für Stahlmann. Die Band um Frontmann Mart wurde erst 2008 in Göttingen gegründet und veröffentlichte am 17. September 2010 ihr Debüt Album „Stahlmann“. Der Sound der stahlharten Männer ist der Neuen Deutschen Härte zuzuordnen und somit passt er hervorragend ins Vorprogramm von Eisbrecher. Es ist nun der neunte Auftritt als Support und doch sind bei den ersten zwei Songs kleine Unsicherheiten spürbar. Ganz und gar abgelegt sind diese, nachdem das Dortmunder Publikum von Mart mit einem „Hallo Dortmund“ begrüßt wurde. In den ersten zwei Reihen wird der dritte Song „Stahlmann“ lautstark mitgesungen und dies scheint Stahlmann anzufeuern, weiter Vollgas zu geben. Scheinbar weckt der Refrain „Glück auf“ Sympathien, passt dieser doch hervorragend ins Ruhrgebiet und auch die, die Stahlmann bisher noch nicht kennen, werden hellhörig.

Die Stahlmänner, deren Musik stark an Die Krupps, Rammstein und Eisbrecher erinnert, machen mit ihrer Show deutlich: wir sind gleich und doch anders, was nicht nur durch das Körper-Make-Up aufgezeigt wird. Das Zusammenspiel der Band passt hervorragend, und als die ersten Töne von „Hass mich“ erklingen, ist jeder der fünf Silberlinge eingetaucht in eine Welt der Unverformbarkeit. Und doch haben sie es schwer, die Fans, die auf Eisbrecher warten, komplett zu überzeugen, was wirklich sehr schade ist, denn sie liefern eine große Show ab. Die Musik stimmt, der Sound ist ausgezeichnet, und auch bindet Mart das Publikum immer wieder mit ein.
 
„Herzschlag“ verleitet wieder nur vereinzelte Fans, die Arme hochzureißen. Bei „Teufel“ hilft die Interaktion zwischen Mart, Alex (Gitarre), Tobi (Gitarre), Dirk (Bass) und O-Lee (Schlagzeug) weiteren Besuchern zu zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Ein Highlight ist sicherlich, als Mart sein Jackett auszieht. Er spricht das Ende der Tour an, das heutige Abschlusskonzert. Er bedankt sich bei Eisbrecher und dass sie so herzlich aufgenommen worden sind, dass ihnen jederzeit geholfen wurde. Und das sei der Grund, wieso er heute das erste Mal ohne Jackett singen würde. Unter eben diesem erscheint ein Eisbrecher-Community Shirt. Aber dem ist nicht genug, er erkennt an, dass die Fans auf einen großartigen Mann warten, dem sie nun die Bühne frei machen würden, aber nicht ohne einen letzten Song zu performen. Und die ersten Töne von Die Toten Hosen erklingt: „Hier kommt Alex(x)!“.

Stahlmann überzeugen live, schade nur, dass die Dortmunder sich so schwer mitreißen lassen.

Setlist:

Willkommen
Marschieren
Stahlmann
Kaltes Herz
Göttin
Hass Mich
Herzschlag
Teufel
Nur Einmal
Schlawittchen
Kokain
Hier Kommt Alexx

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