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Dritte Wahl, The Adicts, Generation Breakdown im Konzert (Leipzig, November 2015)

Großartiges Spektakel vor ausverkauftem Haus

Vor vier Jahren berichtete The-Pit.de das erste Mal über die Dritte Wahl, damals waren sie mit „Gib Acht“ unterwegs und machten einen Stopp im Leipziger Club Conne Island. Mittlerweile gibt es mit „Geblitzdingst“ Plattennachwuchs, die Formation ist erneut in der Messestadt angekommen und auch dieses Mal hatte die Abendkasse schon lange vor dem Termin keine Chance mehr. Unabhängig von der Neuerscheinung gibt es allerdings noch andere Unterschiede: Zwischen den beiden Clubs liegen etwa eintausend zu Beherbergende und natürlich kommen auch andere Gäste zum Zug, wo mit The Adicts ein richtiger Knaller zu verzeichnen ist.

Generation Breakdown


gehören ebenfalls  zu den Bands, die heute Abend die Zuschauer beglücken dürfen, allerdings ist von Letzteren noch nicht viel zu sehen, als die Dresdner mit “Revolution” eröffnen. Ein paar Leute klemmen zwar schon in der ersten Reihe an den Absperrungen, aber auch sie hinterlassen nicht den Eindruck, als hätte man nur auf Generation Breakdown gewartet. Sicherlich hat man anfangs das Gefühl, dass technisch nicht alles glatt läuft und Gitarrist Stevo Le Bit recht nervös wirkt, aber trotzdem kann sich selbst der Einstand schon hören lassen, zumal „Revolution“ über eine recht große Eingängigkeit verfügt.

Ein nicht zu verachtender Vorteil des Dreiers ist die Dreistimmigkeit beim Gesang, hier bekommt jeder den passenden Song übergestülpt, was zusätzlich für Abwechslung sorgt, wobei man sich eh nicht über mangelnde Vielfalt beschweren möchte. Generation Breakdown bringen anständigen Rock’n’Roll auf die Bühne, der immer wieder mit Sequenzen aus Metal oder Punk aufwartet. Mit „Never Enough“ haben die Dresdner nun wohl auch den richtigen Knopf bei den Zuschauern gedrückt, die Ersten lassen sich auf ein rhythmisches Nicken ein und Applaus gibt es auch noch obendrauf. Ein „Danke“ von Bassist Robert folgt, der zugleich mit dem Hinweis auf den Merchandise-Stand gekoppelt wird, wo man zumindest Peggy ein Bier ausgeben könne. Besser wäre es sicher gewesen, man hätte die Angesprochene gleich mal mit gezeigt, wahrscheinlich wären alle CDs über den Tisch gegangen und die Bierversorgung für den nächsten Monat wäre auch geklärt.

Das nachfolgende „Just Like Dead“ kann man zwar noch nicht käuflich erwerben, ist aber die beste Werbung für ihre EP, die im Dezember erscheinen wird. Vor „One Last Time“ wird noch mal kurz der Bass gestimmt, derweil gibt Drummer Texas eine lebende Uhr, die auch etwas länger vor sich hin tickt, aber irgendwann kann das Stück dann doch noch über die Bühne gehen. Damit sind Generation Breakdwon auch schon am Ende ihres Gigs angekommen, ein Dank geht an die Zuschauer und für die schmeißt man noch eine letzte Runde. „Disco in Moskau“ von The Vibrators wird angestimmt und tatsächlich kommt nun auch Bewegung in den Saal, will heißen der erste Pogo des Abends steht an. Schade, dass die Stimmung erst so spät überschwappt, aber so gibt es immerhin einen versöhnlichen Abschluss.

Setlist:

Revolution
Future Past Times
Never Enough
5 Minutes
Just Like Dead
One Last Time
Disco in Moskau

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