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Dragonslayer 2007

Zum Thema

Durch Zufall sind wir auf ein Festival mit dem Namen Dragonslayer gestoßen. Die Besetzungsliste zeigte mit Cripper eine der aufstrebendsten deutschen Metalbands auf. Und wenn die schon mal in nur 60 km Entfernung spielen, muss man auch dabei sein.

 

 

 

Den Anfang an diesem Abend machen aber die Melodic Metaller Prophecy mit einer nicht unbeträchtlichen Portion Rock Ansätzen von Prog. Etwas bewegungssteif beginnt der Set mit „Hold Out“. Auch wenn die Bühne eher tief als breit ist, wird der Raum eigentlich nur sehr spärlich genutzt. „Under The Same Sun“ (kein Scorpions Cover) verdeutlicht, dass die Band es sehr wohl versteht, melodische, kommerzielle Passagen einzubauen, nur leider schafft man es nicht, die Musik an diesem Abend dem Publikum gebührend rüber zu bringen. Auch wenn man am heutigen Abend von härteren Bands umgeben ist, sollte man doch versuchen etwas mehr Agilität zu zeigen.

 

Die Gitarristen Markus und Peter demonstrieren zwar ihr Können, aber dennoch wirkt ihr Stageacting selbst gegen Rockopas, die mit über 50 Jahren auf die Bühne gehen, doch ziemlich nah am Rentenbescheid. Bassist Gerhard weiß da auch keine positiven Akzente zu setzen. Schade, denn so verlieren Songs wie „Desperate Escape“ oder auch „Start To Life“ viel von ihrem Charme. Frontmann Jakob weiß dies auch nur ansatzweise auszubügeln.

 

 

 

Als fünften Song wird dann ein neuer gespielt, welcher noch keinen endgültigen Titel hat. Trotzdem kann man erkennen, dass die Band sich positiv entwickelt, was die Musik angeht. Eine Handvoll Leute geht vor der Bühne richtig mit, aber die zu dem Zeitpunkt erst ca. 60 anwesenden Zuschauer bedenken die Band nach den Songs mit Applaus. Den Abschluss des Sets bildet das textlich in der Schizophrenie angesiedelte „Dialogue With The Devil“. Bleibt zu hoffen, dass die Band in Zukunft sehr stark an ihrem Stageacting arbeitet und sich auch weiterhin im musikalischen Bereich steigern kann.

 

Prophecy Setlist:

 

1. Hold Out

2. Under The Same Sun

3. Desperate Escape

4. Start To Life

5. "das Neue"

6. Dialogue With The Devil

 

Nach kurzem Umbau sind dann die Old School Speed Thrasher von Reflection an der Reihe. Die fünf legen auch direkt kräftig mit „The Last Relief“ und „Made In Hell“ los. Besonders macht sich schnell der brabbelnde laute Bass positiv bemerkbar. Ja, der Sound steht der Band gut zu Gesicht. Gitarrist Heino Drescher hält sich zwar erstmal noch etwas im Hintergrund auf, aber nach kurzer Zeít geht es dann an den Bühnenrand nach vorne. Musikalisch ist jeder in der Band schon weit gereift und man überzeugt auch in technisch anspruchsvolleren Passagen. Die Band zeigt sich bewegungsfreudig und so schafft man es, das Publikum zu begeistern.

 

 

 

Sogar ein Drumsolo darf Boris Frenkel abliefern. Ein weiteres Indiz für die Achtziger Jahre Vorliebe der Band. Man mag wohl auch Metallica aus den Anfangstagen sehr gerne. Dann erzählt Markus Radola, dass jemand auf der bandeigenen Homepage geschrieben hat, dass die Band doch bitte ´ne CD mitbringen soll. Da hat sich die Band dann aber nicht dran gehalten, sondern direkt zwei mitgebracht. Was dann natürlich auch zum erwünschten Schmunzeln im Publikum beitrug.

 

Es hört sich gut an, was die Band da an Songs raus haut, ob nun „Bury You“, „Sparks Of Fire“ oder auch „Rise“, alle Titel verfehlen ihre Wirkung nicht. Die Stimmung unter den ca. 160 Leuten steigt stetig. Nach „Value For Warfare“ darf Siggi Kwapich seinen Bass beim Solo quälen, um dann nahtlos in den Song „No Way Back“ zu transformen. Ja, und wie Markus dann ankündigt, soll dann schon mit „The Elders Love“ der letzte Song folgen, denn der Gitarrist fängt langsam an zu schwitzen. Lustiges Völkchen da auf der Bühne, aber da das Publikum damit nicht zufrieden sein kann, gibt es natürlich Zugaberufe, die das zu verhindern wissen.

 

 

Somit darf die Band dann auch noch „Welcome Madness“ und zu guter Letzt „Bloody Visions“ raushauen. Bandgründer Timo Lehmann hat mit seinen Mannen deutlich gemacht, dass der gute alte Old School Speed Metal immer noch lebt.

 

Reflections Setlist:

 

1. The Last Relief

2. Made In Hell

3. Apocalyptic Chaos

4. Overfiend

5. Bury You

6. Sparks Of Life

7. Badmoshpere

8. Rise

9. Value For Warfare

10. No Way Back

11. The Elders Lore

12. Welcome Madness

13. Bloody Visions

 

Dann waren Orden Ogan an der Reihe und ein Wechselbad der Gefühle sollte beginnen. Man startete mit einem eigenen Song, um dann als zweites schon das Running Wild Cover „Death Or Glory“ feilzubieten. Logisch, dass da die Stimmung hochkochte. Die sympathischen Sauerländer spicken ihre Setlist immer mit großen Coversongs und versetzen dann das Publikum in einen etwas größeren Zwiespalt. Auf der einen Seite kommen die Eigenkompositionen mit deutlichen Medieval / Irish / Folk / Melodic Metal Einschlag und auf der anderen Seite geht es dann mit doch musikalisch anders geratenen Coverversionen auf Applausjagd.

 

 

 

Der Keyboarder ruft dem Publikum „Hallo Publikum!“ zu und erwartet dann ein etwas minder freundliches „Fuck You Pussy“ zu hören, welches auch schon beim zweiten Versuch klappt. Leider merkt man aber deutlich, dass die Coverversionen viel stärker vom Publikum abgefeiert werden, wie auch bei „Manowar“. Schade so entsteht ein permanentes Auf und Ab der Gefühle, welches eher stört. Ihr eigenes Material ist eigentlich stark genug, um beim Publikum zu bestehen.

 

Dann erfolgt die Ansage, das die Band direkt nach dem Konzert abreisen wird, also gibt es die letzte Chance zum Bangen, ansonsten gibt es ja noch die CD zu kaufen. Dies wird dann auch vom Publikum gerne ausgenutzt, aber so einfach darf die Band natürlich nicht davon kommen. Es wird nach einer Zugabe verlangt, welche dann auch mit den Stücken „Splattered In Seconds“ und „Splattered In A Half Minute“ und einem gewissen Augenzwinkern gegeben wird. Denn dabei handelt es sich dabei um die äußerst tragische Geschichte einer Fliege, welche durch eine Autoscheibe ihr Ende findet.

 

Orden Ogan Setlist

 

Not available!

 

 

Dann wurde es Zeit für Stormage. Die Powermetaller zeigten sich sehr spielfreudig. 20-30 Leute feierten kräftig vor der Bühne ab, und das zu Recht. Dass Stormage für gut gemachten kraftvollen Power Metal stehen, wussten viele Anwesenden bei dem Heimspiel der Band, ich leider nicht, denn die Band war mir zugegebener maßen bisher verborgen geblieben.

 

Sänger Heiko Heseler ist mit einem Headsetmikro ausgestattet, so dass er die komplette Bühne ohne Einschränkung nutzen kann, und dies tut er auch. Man merkt dem sympathischen Frontmann an, dass es wohl seine größte Lebensaufgabe ist, auf der Bühne zu stehen und dem Publikum einzuheizen. Einen gewissen Sinn für Humor hat er auch, denn er erzählt erstmal, dass die CD der Gruppe 100.-€ kostet, um dann den Scherz aufzulösen und sie für 10.-€ anzubieten.

 

 

 

Leider gesellen sich langsam immer wieder ein paar Rückkopplungen in den Sound der Band, die sich aber nicht davon abschrecken lässt und weiter Gas gibt. Man lässt es sich auch zu diesem frühen Zeitpunkt nicht nehmen, die Band vorzustellen und die einzelnen Personen kräftig abfeiern zu lassen. Das Ganze endet dann in einem Mitsingspielchen. Zwischen den Songs muss Heiko immer wieder an den Bühnenrand, um mit seinen Fans anzustoßen.

 

Da das Publikum abfeiert, wird`s auch Zeit für den ersten Stagediver, welches aber doch recht unbeholfen wirkte. Egal, das tut der Stimmung keinen Abbruch, dann schon eher, dass nach „Words“ mit „Silent Enemy“ schon der letzte Song angekündigt wurde. Man ersparte sich laut Sänger Heiko so das unnötige Spielchen des auf Zugaberufe-Wartens , sich zieren und dann spielen, denn so geht wertvolle Zeit für einen weiteren Song verloren, denn der Zeitplan hinkte eh schon hinterher. Trotzdem musste die Band auf Publikumsgeheiß noch „Wargames“ zum Besten geben, bei dem sich der Sänger und Leadgitarrist ins Publikum gesellte und dort weiter zockte. Richtig gute Show, welche auch ohne Heimvorteil viel Applaus hervorgerufen hätte.

 

 

Stormage Setlist:

 

Not available!

 

Dann war es Zeit für die Hannoveraner Cripper. Wenn ich ehrlich sein sollte, dann war es diese Band, welche uns hauptsächlich dazu gebracht hat, hierhin zu kommen, aber wie das bisherige Programm schon aufzeigte, hätte es sich auch so schon gelohnt. Leider gibt es massive Probleme beim Monitorsound, so dass nach dem ersten Song „Strike The Force“ erstmal eine kleine Pause eingelegt wird, um das Problem zu beheben. Da dies auch recht zügig funktioniert, geht es dann auch gewohnt kraftvoll mit „Attention Deficit“ weiter. Wie ein auf Angriff gepolter Tiger rennt Britta über die Bühne und peitscht das Publikum in ihrer unnachahmlichen Art und Weise an. Wie man an einigen Mienen im Publikum sehen konnte, war man über ihr Organ positiv überrascht. Die Band weiß mit allem aufzuwarten, was einen Livegig auch visuell zu einem Erlebnis werden lässt.

 

Da agiert keiner der Musiker introvertiert oder planlos über die Bretter, die die Welt bedeuten. Da fliegen die Haare nur so durch die Luft, man post zu zweit oder zu dritt mit den Saiteninstrumenten, dass es einen eine Freude ist, zuzuschauen, das Ganze aber mit der gewohnten musikalischen Perfektion. Ob nun „Trapped“, „Dreams Your Master“ oder auch „Vicious Condition“, jeder Song zündet. Obwohl wohl die wenigsten die Band schon einmal live gesehen haben dürften, wird begeistert mitgefeiert. Unglaublich, dass solch eine Band noch keinen Plattendeal hat und mit den großen des Showbiz durch die Welt tourt. Nach „Kill My Thirst“ wird dann auch ein völlig neuer Song vorgestellt:“Junkie“. Ja, ein weiterer Hit der Band dürfte da durch die Lautsprecher gedroschen worden sein.

 

 

 

Jonathan und Christian feuerten eine Gitarrenslave nach der anderen ab, dazu das überaus präzise Bassspiel von Sören und das Ganze kann eigentlich nur kräftig nach vorne ab gehen. Nicht vergessen werden sollte aber bei dem ganzen Stageacting der Mann, der den Takt an seiner Schießbude vorgibt: Dennis! Auch wenn es bei dem ganzen Stageacting schwer fällt, woanders hinzuschauen, aber man sollte da ruhig auch mal einen Blick riskieren, der Mann ist am heutigen Abend nicht nur äußerst gut gelaunt, sondern mit einer großen Portion Spielfreude gesegnet. Der „Fire“ Schlachtruf darf dann natürlich bei „Fire Walk With Me“ nicht fehlen. Das Publikum feiert und gröhlt mit, die Party ist langsam am Stimmungshöhepunkt angelangt.

 

Britta lässt es sich dann auch nicht nehmen, dem verzückten Publikum schon mal einen Veranstaltungshinweis in eigener Sache zu geben. Die Band spielt in genau einem halben Jahr auf der für Zuschauer kostenlosen 2. Fabia Sound Convention im nahe gelegenen Gummersbach. Leider geht es dann auch schon langsam dem Ende entgegen. „Sun; Colour: Black“ und „Shortcut“ sorgen für die Einleitung des Endes, welches natürlich mit „Black Terra“ besiegelt wird. Wieder einmal eine klasse Show der Band, wer sie noch nicht live gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen, wenn die fünf aus Hannover mal in der Gegend spielen. Absolut professionell, was da regelmäßig abgeliefert wird.

 

Cripper Setlist:

 

1. Strike The Force

2. Attention Deficit

3. Trapped

4. Dreams Your Master

5. Vicious Condition

6. Kill My Thirst

7. Junkie

8. Slowly Beaten Hate Machine

9. Fire Walk With Me

10. Sun; Colour: Black

11. Shortcut

12. Black Terra

 

Dann kommen wir zum Headliner: Dawn Of Destiny: Powermetal aus dem Pott mit einer Frauenstimme. Mal ehrlich, wie oft haben wir jetzt schon irgendwelche musikalisch guten Kapellen gesehen, die auch mit Frontfrau angetreten sind, um so ein wenig im Within Temptation, Nightwish oder wie auch immer Markt zu fischen. Da stellt sich schon im Vorfeld die Frage, braucht man auch noch den 713. Versuch? Im Falle von Dawn Of Destiny kann man nicht, sondern muss man sagen: JA! Warum? Na, weil die Band neben den absolut profihaften Musikern auch mit Svenja Mills eine richt tolle Frontfrau hat. Ihre kraftvolle, teilweise hohe recht hohe Stimme ist wie ein warmer Sommerregen in einer ausgedorrten Landschaft. Die Band legt gleich mit „Healing Touch“ kräftig los. Da wir schon nach weit nach 1 Uhr haben, haben aber auch schon einige Besucher des Festivals den Heimweg angetreten. Dem verbliebenden Publikum wird dafür ein toller Gig kredenzt.

 

Die Band überzeugt durch ihren Abwechslungsreichtum, wie zum Beispiel beim 2. Song „All Those Lies“. Es gibt raue kraftvolle Parts, dann wieder melodische Ohrenschmeichlerparts oder auch schnelle Gitarrenparts. Über allem schwebt die tolle Stimme von Svenja. Die Growls, die von der Band zusätzlich kurz eingestreut werden, verleihen dem Song das gewisse Extra, welches aber noch durch die tollen Keyboardpassagen von Dirk Raczkiewicz zusätzlich gepusht werden.

 

 

 

Die Leute vor der Bühne reaktivieren noch mal ihre letzten Kräfte und feiern die Band kräftig ab. Auch wenn sich Gitarrist Veith Offenbächer und Bassist Jens Faber beim Stageacting etwas zurückhalten, so demonstrieren auch sie, dass sie nicht gerade erst seit ein paar Monaten ihre Instrumente beherrschen. Hier wird ein toller Song an den anderen gehängt, so dass man fast das Gefühl hat, die Band müsse schon mindestens 5 Alben rausgebracht haben, was aber nicht der Fall ist, denn bisher ist erst ein Debutalbum erschienen. Ob nun „Another Fallen Angel“, „Coldest Night“ oder das tolle „Break The Silence“ kein Song verfehlt seine Wirkung.

 

Svenja meistert jede Tonlage bravourös und trotzdem niemals so, dass man von einem zarten, zerbrechlichen Stimmchen reden würde, nein, sie beherrscht ihre Stimmbänder par excellance. Die Bühnenperformance ist zwar nicht so geladen wie z.B. die von Cripper, aber da die Musik ja auch deutlich ruhigere Passagen aufweist, ist sie dennoch stimmig. Dass die 4 Männer und die Dame aber gehörigen Spaß an dem haben, was sie da machen, merkt man deutlich. „Break The Silence“ wird genauso abgefeiert wie auch „Torture Room“ oder „Last Day“.

 

„Candemnation“, „Flying Away“ und „Dawn Of Destiny“ bereiten dann leider schon den Weg in die Ruhe nach dem Konzert vor. Ja, die Band ist auch sichtlich von den Publikumsreaktionen angetan und freut sich, dass sie es wirklich gemacht haben und diese Nacht schon den zweiten Gig spielen, denn erst wenige Stunden vorher standen sie noch in Dortmund im Tarantula Club auf der Bühne. Dies ist auch der Grund, warum Svenja nach der Zugabe „Alone At Night“ nicht mehr weiter singen kann, denn obwohl man es nicht wirklich hören konnte, entschuldigt sie sich beim Publikum, da sie merkt, dass ihre Stimme ein wenig in Richtung Heiserkeit abzudriften versucht. Respekt vor dieser Entscheidung. Auch wenn man sich gewünscht hätte, das das Konzert noch ein Stündchen weiter geht, so ist es besser aufzuhören, bevor z.B. die Stimme schlechter wird bzw. sogar Schaden nimmt. Aufhören wenn es am schönsten ist, ja auch so zog das noch anwesende Publikum glücklich von dannen und man schwor sich, das nächste Mal wieder diesem mehr als gelungenen Festival beizuwohnen.

 

 

Dawn Of Destiny Setlist

 

1. Healing Touch

2. All Those Lies

3. In Between

4. Another Fallen Angel

5. Coldest Night

6. Break The Silence

7. Torture Room

8. Last Day

9. Condemnation

10. Flying Away

11. D.O.D.

12. Alone At Night

 

 

Ja, das Festival ist definitiv weiter zu empfehlen. Die Veranstalter haben 2007 ein gelungenes Line Up zusammengestellt. Kleinere Soundprobleme und der etwas aus den Fugen geratene Zeitplan, welcher aber keinerlei negativen Einflüsse auf die Spielzeiten der Bands hatte, waren eigentlich eher nebensächlich. Zu gut war der Großteil der musizierenden Bands und man darf schon jetzt sehr gespannt sein, welche Bands das 2008er Line Up zu einem Erlebnis werden lassen. Wir werden wieder dabei sein und darüber berichten.

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