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Dragonsfire & Apart Soul im Konzert (Oer-Erkenschwick, April 2016)

Grillen und Metal am Sonntagnachmittag

Schönster Sonnenschein, das Konzert im Visier, dem Ruf des Grillrostes folgend und einfach zwei Stunden früher ins Joe's nach Oer-Erkenschwick heizen – was sich dann auch definitiv lohnt, brutzeln dort doch bereits etliche Fleischlappen über den glühenden Kohlen und warten auf Verköstigung. Kaum sind die Wampen von Musikern und den ersten Gästen gefüllt, da machen sich Apart Soul auch schon gen Bühne auf, denn es liegt heute an ihnen, für die Hessen-Boys Dragonsfire zu eröffnen.

Apart Soul

Die Jungs mausern sich, so das Fazit nach der Show. Gemeint sind Apart Soul, die an diesem Sonntagabend sehr gelöst wirken, was man vor allem an Frontmann Tobias festmachen kann. Sind sonst die Shows eher davon geprägt, schnell durch das Programm zu zocken, so nutzen sie die heute verlängerte Spielzeit dazu, nicht nur einen Song mehr zu spielen, sondern auch mal die eine oder andere Ansage einzustreuen.

Im Grunde aber ist die Musik ja wichtig, und sie rockt heute einmal mehr richtig gut, sodass der Nacken und das Rhythmusbein gleich mal mitzucken. Die ersten vier Nummern werden dann auch erst glatt an einem Stück durchgehobelt, lediglich vor „The Soulless Man“ gibt Gitarrist Mirko zu verstehen, dass doch alle ein Stück weit mehr nach vorn kommen könnten, ist dort doch Platz genug für alle.

Eine CD haben sie noch nicht am Start, das sollten die Power Metaller aus dem Pott schnellstens ändern, um vielleicht auch mal ein paar andere Slots anderer Shows oder Festivals zu ergattern. Timingfest, schnell und melodiös und vor allem mit einem hervorragenden Sänger, so präsentieren sich die Fünf heute einmal mehr in bester Verfassung und bestätigen locker den sehr guten Eindruck, den sie vor ein paar Wochen auf dem Destination Metal Vol. 2 hinterlassen hatten.

„Hat es euch gefallen?“, will Tobias kurz vor Schluss wissen und weist darauf hin, dass Apart Soul wie alle anderen Bands auch eine Single am Start haben - „Riding The Sky“ haben sie dafür auserkoren und setzen einen melodischen Schlusspunkt, der für ordentlichen Applaus sorgt und wie eine Visitenkarte auch für weitere Engagements weitergereicht werden darf. Kernige Riffs, souveräner Auftritt, da gibt es eindeutig nichts zu meckern.

Setlist:

Freedom Cry
Walk With The Dead
Death Machine
The Soulless Man
Messiah's Revenge
Whatever Waits Behind
Temple Of Doom
The Brothers Scream War
Riding The Sky

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann