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Downset, Stare Down, Disobey im Konzert (Lünen, August 2013)

Hardcore/ Crossover in Lünen fernab von Prolo-Boller-Attitüde

Disobey eröffnen den Abend

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Für viele kommt ja überraschend, dass sich Downset nach ihrer Auflösung im Jahre 2005 wieder zusammengefunden haben und nun auch noch auf Tour gehen – nur für das Publikum in Lünen, einer Hardcore-Hochburg sozusagen, scheint es völlig normal zu sein. Das Greif ist dann auch bis auf den letzten Platz gefüllt – ausverkauft. Fürs Einheizen sind die beiden lokalen Bands Stare Down und

Disobey

zuständig. Kaum fünf Minuten braucht Frontmann Koso bis zur Location, was natürlich für reichlich Lokalkolorit spricht. Schade deswegen, dass nun nicht alle sich in den kleinen Club zwängen und lieber draußen noch die Frischluft genießen – nun gut, stickig genug wird es ja heute noch werden. „Wir sind Disobey aus hier“, kommentiert Koso dann auch passend nach dem ersten Doppelpack, bevor es mit „Blame Yourself“ weitergeht. „Pass auf, gleich kommt er runter“, so eine Stimme im Rücken, und tatsächlich, stand Koso doch schon immer wieder auf der mittig vor der Bühne angebrachten Treppe, so ist er dann bei „IIWII“ kurzzeitig auch im Publikum zu finden, wobei es mit vielleicht achtzig Gästen noch recht übersichtlich ist, zumal sich das Gros eher im hinteren Bereich zusammenrudelt.

Mit einem „kommt ruhig nach vorn“ versucht Koso die Leute zum Mitmachen anzustiften, der Erfolg bleibt aber übersichtlich, lediglich eine junge Frau wagt den Schritt in die noch unberührte Freitanzzone vor der Bühne. Egal, „Bright November Days“ wird den Ladies gewidmet, „Got The Fever“ geht raus an „alle, die von hier kommen und wir gut leiden können“, wobei Koso dann auch gleich noch eine ganze Litanei an Namen nachliefert.

Zum Schluss wird dann auch noch die andere US-Küste abgedeckt, denn nachdem Disobey mit „Living Hell“ Ceremony zitierten, ist nun Mental mit dem gleichnamigen „Mental“ dran – from the east coast to the west coast sozusagen. Der Applaus zum Abschluss ist gut, nicht exorbitant, dafür fehlt es dann vielleicht den Disobeyern noch ein wenig am nötigen Druck.

Setlist:

Intro
Monuments
Bleeding Fingers
Blame Yourself
IIWII
Wohlstandsdilemma
Bright November Days
Resurrection
Walking Peace
Living Hell (Ceremony-Cover)
Got The Fever
Monochrome
Cold Sweat
Mental (Mental-Cover)

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