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Erfolgreiches 15. Jubiläum

Gamma Ray hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck

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Gamma Ray

Wenn man ein Resümee über den heutigen Auftritt von Gamma Ray zieht, dann fällt das mit Sicherheit mehr als zwiespältig aus, denn das Fanherz blutet doch zu sehr. Die großen Zeiten für die  Hamburger Hanseaten scheinen vorbei, zumindest das immer mehr schwindende Interesse der hier anwesenden FestivalbesucherInnen ist schon eine deutlich Ansage. Dabei bleiben viele nach dem fulminanten Auftritt von The Black Dahlia Murder gleich vor Ort, doch die Geduld wird auf eine harte Probe gestellt, verzögert sich der Auftritt dann doch um gute 25 Minuten – bleibt zu solch frühem Zeitpunkt nur die Hoffnung, dass nicht dadurch auch an der Spielzeit gekürzt wird.

Die Stimmung ist erst einmal trotz aller Umstände ausgelassen, auch die letzte Band des Tages darf auf ein Meer an Powerfäusten blicken, denn nachdem der Klassiker „Heaven Can Wait“ verklungen ist und „Hellbent“ mit fettem Applaus bedacht wurde, scheint alles im grünen Bereich zu sein. „Yeho“ und „Whoohoo“-Chöre sind dann bei dem Helloween-Song „I Want Out“ an der Reihe, und während da die Fans vorne noch bereitwillig mitmachen, so setzt beim Reggae-Part dann der große Zuschauerschwund ein, sodass die Lücken im Zelt immer mehr an Raum gewinnen – draußen auf den Wiesen wird dann auch häufig mit wenig verständlichem Kopfschütteln abgewunken. Was also auf anderen Festivals funktionieren mag, wird hier eher mit Missachtung gestraft.

Die Die-Hard-Fans feiern natürlich weiter und beim zackigen und als „schnelle Nummer“ angekündigten „Fight“ geht im Publikum die Post ab. „Wollt ihr noch ein bis drei Klassiker?“ fragt Kai Hansen ab, doch wer nun von „Walls Of Jericho“-Zeiten träumt, der hat sich natürlich geschnitten, setzt das Quartett doch sympatischerweise auf eigene Songs der Marke „Dream Healer“, „Rebellion In Dreamland“ und vor allem „Man On A Mission“, welches richtig gut abgefeiert wird. „Schön Headbangen, ist einfach ein bisschen sexy“ so Kai zu „To The Metal“ am Appelohr rüttelnd, erfolgreich noch dazu, denn die Matten schwingen zu hunderten durch die noch immer schwülwarme Luft.

Klar, ohne Zugabe(n) geht der Abend hier nicht zu Ende, dafür sind die Fans laut genug, mit „Somewhere Out In Space“ und „Send Me A Sign“ werden auch noch zwei perfekte Gamma Ray-Gassenhauer ins Rennen geworfen, Kai stellt natürlich seine Mitstreiter vor und sorgt selbst im finalen Song noch mit einem ordentlichen Sprung vom Drumpodest für Action. Alles gut so weit, wenn nicht nur noch ein geschätztes Drittel der Fans vom Beginn der Show geblieben wäre.

Setlist:

Intro
Avalon
Heaven Can Wait
Hellbent
I Want Out (Helloween-Cover)
Fight
Dream Healer
Empathy
Master Of Confusion
Rebellion In Dreamland
Man On A Mission
To The Metal
-----------------
Somewhere Out In Space
Send Me A Sign

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