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Dong Open Air 2015

Erfolgreiches 15. Jubiläum

Live immer eine Macht: Die Apokalyptischen Reiter

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Die Apokalyptischen Reiter

Dritter Festivaltag, das Dong neigt sich dem Ende zu und hat kurz vor Toresschluss dann noch einen richtigen Muntermacher am Start: Die Apokalyptischer Reiter, immerhin auch schon Wiederholungstäter nach ihrem Auftritt hier in 2010. Und wie auch bereits einige andere Bands an diesem verlängerten Wochenende, sind die Maniacs aus Thüringen ein Garant für den Transport an Tonnen guter Laune.

Die ersten Takte werden fast noch im mystischen Dunkel unter die Fans gebracht, aber schnell wird  klar: Auch heute brennen die Reiter ein wahres Feuerwerk an hochklassigen Songs ab, wie man sie halt so kennt. Das schöne dabei ist, dass man hier einfach nicht den Eindruck gewinnt, dass schon längst die geschönt gelangweilte Routine das Zepter übernommen hat, zumal die Band auch gerne auf gewisse funktionierende Showelemente zurückgreift.

Bei „Revolution“ wird Fuchs wie gewohnt Flagge schwenkend in die Höhe geschraubt, bei „Der Seemann“ wird natürlich wieder das gute alte Schlauchboot entmottet und über das wogende Händemeer der Fans geschickt. Hoffentlich ist die gestürzte Seemannsbraut auch wieder fit und hat sich bei dem zusätzlichen Segelschein gen Fußboden nicht allzu viel getan – auf diesem Wege zumindest erst einmal gute Besserung.

Ansonsten greift natürlich auch bei den Ostdeutschen das volle Mitmachprogramm bei den Fans. Fuchs sagt „ich will euch alle springen sehen“ zu „Ein leichtes Mädchen“ und die Fans springen, Fuchs deutet an, dass die Fans bei „Wo es dich gibt“ mitklatschen sollen und hunderte Fans klatschen mit, Fuchs fordert bei „Hört auf“ die Powerfäuste und die Fans machen natürlich mit – das könnte man nun auch bis zum Ende so weiterführen. Schade nur, dass, kaum wenn die Seemannsbraut gefunden ist, nicht wenige proletenhaft mit „Ausziehen“-Rufen wenig Charme zeigen. Da passt es doch ganz gut, dass zu der absoluten „Reitermania“ gar nicht erst die Wall of Death, sondern die Wall of Love angestrebt wird. Genug Möglichkeiten also, um sich am Nachbarn zu reiben.

Hach, Die Apokalyptischen Reiter sind doch immer wieder ein Erlebnis. Bei „Nach der Ebbe“ brennt es plötzlich am Keyboard, „Was bleibt bin ich“ wird durch die dunkle Beleuchtung etwas anders in den Fokus geschoben, Ketten klirren passenderweise zu „Die Schönheit der Sklaverei“ und  „Reitermania“ wird mit einem fetten roten Konfettiregen verabschiedet – die Reiter liefern halt immer.

Setlist:

Intro
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Revolution
Wir
Der Adler
Ein leichtes Mädchen
Wo es dich gibt
Hört auf
Elfriede
Es wird schlimmer
Nach der Ebbe
Der Seemann
Was bleibt bin ich
Die Schönheit der Sklaverei
--------------------------
Smell Of Death
Reitermania
Der Rausch
Outro

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