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Dong Open Air 2015

Erfolgreiches 15. Jubiläum

Unmetallisch tanzbar: Fiddler's Green

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Fiddler's Green

Wenn die Erlanger Fiddler's Green auf den Plan treten, dann ist aller Ortens gute Laune angesagt, Party hoch zehn, Tanzmusi mit ab und zu harten Gitarren. Das Dong-Zelt platzt fast aus allen Nähten, in jeder nur bisschen freien Ecke wird getanzt, vor der Bühne herumgepogt, summa summarum einfach nur gute Stimmung überall.

„Rockt alle mit, macht uns den Propeller“, so Pat unmissverständlich vor „The More The Merrier“ mit einem breiten Grinsen im Gesicht, dabei dürfte die Truppe ob der ausgelassenen Reaktionen kaum überrascht sein, gleicht sich das Bild doch von Show zu Show. Bewundernswert ist eher der hier gelungene Versuch, die häufig sterilere Festivalatmosphäre mit der puren Energie einer Clubshow in Einklang zu bringen, was ihnen in der Zeltatmosphäre des Dong ganz prächtig gelingt.

Fetter Applaus auf der einen Seite, „Danke, Danke“ auf der anderen Seite, gegenseitig zollt man sich hier Respekt, denn ohne den anderen kann man solch eine gute Zeit kaum verbringen. Und so wird dann vor allem „Rocky Road To Dublin“ von seinerzeitigen Debüt „Fiddler's Green“ aus dem Jahre 1992 herzlich begrüßt, fetter Applaus bezeugt, wie gut das partykompatible „Yindy“ hier ankommt und mit einem „wird Zeit für den Victor“ kündigen Fiddler's Green eben „Victor And His Demons“ an.

Wie hervorragend die Stimmung bisher auch war, zu „Folk's Not Dead“ legen alle scheinbar noch ein paar Schippchen drauf, die Fans verschmelzen zu einer brodelnden, tanzenden, laut singenden Masse und Pat tiefstapelt mit einem „Vielen lieben Dank, war schön, die Zeit zusammen teilen zu können“ - das spricht den Fans noch ein Stück weit mehr aus der Seele, die Band-Fans-Bindung wird gleich noch ein wenig enger. „Wir wollen von euch ein 'Fuck you' hören“ – man muss nicht lange nachdenken, dass solch eine Ansage nur allzu bereitwillig auch in die Tat umgesetzt wird. Hartnäckig klatschen die Fans nach „Bugger off“ weiter, das Zelt scheint bei den Zugabe-Rufen vollends aus den Nähten zu geraten und tatsächlich kommen Fiddler's Green wieder und präsentieren mit „Living On A Prayer“ ein rausschmeißendes Bon Jovi-Cover – und es scheint, dass hier keiner unter Textlücken leidet.

Setlist:

Scolding Wife
Queen Of Argyll
The More The Merrier
Wall Of Folk
We Don't Care
Old Dun Cow
Rocky Road To Dublin
Irish Air
A Night In Dublin
Irish Washerwoman
Yindy
Victor And His Demons
The Night Pat Murphy Died
Folk's Not Dead
Bugger Off
------------------------
Living On A Prayer (Bon Jovi-Cover)

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