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Dong Open Air 2015

Erfolgreiches 15. Jubiläum

Mantar sorgen auch als Duo für Furore

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Mantar

Die Bremer Mantar haben einen Lauf, allein wenn man seinen Fokus auf die Debüt-Scheibe „Death By Burning“ richtet, wo die Vinyledition gleich zweimal nachgepresst werden musste, um die Nachfrage zu stillen. Live geht das Duo als introvertierte Offensive durch, denn Gitarrist und Schreihals Hanno kümmert sich scheinbar so gar nicht um das Publikum und wendet sich in seinen Gesangsparts mehr seinem Drummer-Kompagnon Erinc zu.

Das Schlagzeug ist natürlich nicht hinten auf der Bühne platziert, sodass man Erinc schön von der Seite bei seiner Arbeit zusehen kann, Hanno hat gleich eine ganze Batterie an Effektgeräten vor sich, wobei die Bühne mit einem alten Teppich ausgeschmückt sogar ein wenig heimelig wirkt. Die Musik dazu ist jedoch das komplette Gegenteil, denn der fies kehlig röchelnde Schreigesang in Kombination mit der Gitarre sorgt eher für eine völlig verstörende Atmosphäre, die durch die Drums immer wieder vorangetrieben wird.

„Keine Witze, kein Image, nur die pure Rache“, das versprechen Mantar auf ihrer Homepage, und genau dieses Bild zeichnet sich auch auf dem Dong ab. Hanno ist dabei ständig in Bewegung und nutzt seine Hälfte der Bühne komplett, verharrt mal kurz vor seinen Monitoren, brüllt mit weit ausladendem Schritt ins Mikro und nimmt sich die Zeit, zu „Cult Witness“ gleich mal ein Bier in die erste Reihe herüberzureichen.

„Dong, eines habe ich gelernt, Wodka soll man teilen“, so Hanno und reicht die Flasche gleich mal weiter und fordert mit einem „es darf getanzt werden“ zu „Astral Kannibal“ gleich mal zu mehr Bewegung auf – eine Art Slow-Motion-Tanz setzt ein, der Applaus aber ist dagegen energischer und deutlich fetter. Schnell nochmals die Wodkapulle in die Runde gegeben, dann im Conny Ochs-Style ein wenig an den Effektgeräten herumgespielt und schon verabschieden sie sich mit einem „das war Mantar aus Bremen“. Die Fans sind aber kaum zu bremsen und fordern auch hier eine Zugabe, was aber im Festivalmodus leider nicht ohne weiteres umgesetzt werden kann.

Setlist:

The Berzerker's Path
Spit
Cult Witness
Astral Kannibal
Into The Golden Abyss
Swinging The Eclipse
The Huntsmen
The Stoning
White Nights

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