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Dong Open Air 2015

Erfolgreiches 15. Jubiläum

Zu Recht Headliner des zweiten Festivaltages: Eluveitie

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Eluveitie

Wer auch immer über den heutigen Headliner Eluveitie gemeckert haben dürfte, dem wird durch die Performance und auch den Fanzuspruch ordentlich das Maul gestopft – die Schweizer Eidgenossen entpuppen sich als würdiger Abschluss des zweiten Festivaltages. Das Dongzelt ist wieder proppevoll gefüllt, die Band sieht gut aufgelegt aus und ist sicherlich auch ein wenig wegen der sehr guten Stimmung überrascht. Dazu kommt dann ja auch noch, dass Eluveitie als Headliner deutlich mehr Spielzeit zugesprochen bekommen, was sich in einer verlängerten Setlist gegenüber den anderen Shows in diesem Sommer widerspiegelt.

„Alles gut, meine Freunde?“, so der herzliche Empfang von Frontmann Chrigel, und schon segeln ihm unzählige Fans entgegen, landen aber in den nun wieder hart arbeitenden Armen der Security, die auch hier nicht immer einen souveränen Eindruck hinterlässt und so manches Mal nur von Glück sprechen kann, dass es zu keinem „Arbeitsunfall“ kommt.

Die Fans aber interessiert das nicht, immer wieder surfen sie glücksbeseelt der Truppe entgegen und feiern den ersten von Eluveitie überhaupt geschriebenen Song „Uis Elveti“ formidabel ab. Powerfäuste überall, immer wieder Crowdsurfer, das Bild ändert sich nicht, auf Ansagen verzichten die Schweizer erst einmal für einen längeren Zeitraum, erst nach dem als Akustikversion gelieferten „A Rose For Epona“ will die Band wissen, ob sie nun „The Call Of The Mountains“ in englisch oder in ihrer Heimatsprache vortragen sollen – das Votum ist eindeutig zugunsten des Schwyzerdütsch und löst zahlreiche euphorische Reaktionen aus. Während sich Chrigel zu „Kingdom Come Undone“ noch mit einem „ihr wisst, wie das geht“ zufrieden gibt, so sucht er sich beim anschließenden „The Silver Sister“ einen Fan ganz persönlich aus, um den Circle-Pit anzuführen – als Belohnung winkt ein Bier im Backstagebereich zusammen mit der Band nach der Show, schade nur, dass die Band wenig fannah daran erinnert werden muss.

Nun ja, der Circle-Pit kann sich sehen lassen und dürfte einer der größten des ganzen Festivals bleiben, bevor im Finale die Stimmung weiter hochkocht. Chrigel fragt schnell noch höflich ab, ob es denn okay sei, jetzt noch ein paar ältere Songs zu spielen, nachdem das Set ja heute durch die letzten drei Alben dominiert wurde. Klar geht das klar, eine Zugabe muss eh noch her, die Fans lassen sich da nicht beirren und schreien das Zelt in Grund und Boden und bekommen tatsächlich noch zwei Nummern nachgeliefert. Bessere Werbung hätten Eluveitie für ihre Tour im Herbst kaum machen können.

Setlist:

Intro Origins
King
Nil
Neverland
Uis Elveti
Thousandfold
Sucellos
A Rose For Epona
De Ruef vo de Bärge/ The Call Of The Mountains
From Darkness
Kingdom Come Undone
The Silver Sister
Quoth The Raven
Alesia
Tegernakô
Havoc
---------------
Helvetios
Inis Mona
Outro

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