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Dong Open Air 2015

Erfolgreiches 15. Jubiläum

Frauenschwarm Hannes von Kissin' Dynamite

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Kissin' Dynamite

In der Umbaupause wird deutlich, dass jetzt erst einmal ein „Publikumsaustausch“ ansteht – mehr Frauenpower bevölkert bei Kissin' Dynamite die ersten Reihen, einmal mehr bestätigt sich also, dass die Süddeutschen als Frauenmagnet bestens funktionieren. Das wissen die Jungs nur zu gut und brennen in ihrer Spielzeit gleich ein ganzes Feuerwerk im Posing ab, wobei natürlich Frontmann Hannes per se nicht nur absolut im Vordergrund steht, sondern auch als perfekter Anheizer fungiert.

Überraschend ist heute eher, als dass sie sich noch immer auf ihrer „Megalomania“-Tour befinden und nur drei Stücke vom aktuellen Album spielen, sich dafür aber viel deutlicher auf das „Money, Sex & Power“-Album von 2012 verlassen – vielleicht ist das aber auch nur eine Faninteressenanpassung für die Festivalsaison mit dem Best-Of-Charakter. „Seid ihr schon von der Hitze fertig?“, will Hannes nach dem ersten Doppelpack wissen und kündigt ein „jetzt gibt es auf die Fresse“ an, denn „She's A Killer“ tönt als nächstes aus den Boxen. „Dong, macht mal richtig Lärm hier“, haut Hannes in die Runde und muss das nicht zweimal sagen, denn lautes Kreischen begleitet „Maniac Ball“, viele Fans springen mit, den meisten aber genügt es mitzuklatschen.

Deutlich wird aber auch: Das Zelt ist bei weitem nicht so voll wie noch bei den Excrementory Grindfuckers, die Stimmung aber trotzdem hochklassig und ausgelassen, wie man den „Kissin' Dynamite“-Sprechchören entnehmen kann. Damit das auch so bleibt, feuert Hannes das Publikum immer wieder an, seine Anweisungen der Marke „alle Hände hoch“ wie bei „Six Feet Under“ werden brav befolgt und auch die Mitsingspielchen in „Sex Is War“ hören sich satt und prall an. Die Fans stimmen einmal mehr ihre gesungenen Sprechchöre an, Hannes sorgt für eine kurze Lauschpause und haut ein „ich könnte euch stundenlang zuhören“ in die Runde, bevor „Ticket To Paradise“ die Pause abschneidet.

Der dicke-Hose-Faktor wird durch den roten Samtmantel in „I Will Be King“ natürlich noch ein wenig angehoben, die Fans feiern weiterhin mit singenden Sprechchören, spenden für „Operation Supernova“ zum letzten Mal richtig fetten Applaus und singen sogar noch weiter, als sich die Band schon längst mit einer Verbeugung vor dem Publikum verabschiedet hat.

Setlist:

DNA
Running Free
She's A Killer
Money, Sex & Power
Maniac Ball
Love Me Hate Me
Six Feet Under
Sex Is War
Hysteria
Ticket To Paradise
I Will Be King
Operation Supernova

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