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Dong Open Air 2013

All Nightmare Dong

Born From Pain zeigen, wo der Hardcore-Hammer hängt

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Born From Pain

Im Vorfeld der Show gab es einige Gerüchte der unschönen Art. Einige Glatzen mit eher rechtsorientierter Haltung sollen sich speziell wegen Born From Pain auf dem Festivalgelände aufhalten, zu irgendwelchen Zwischenfällen kommt es aber nicht und auch vor der Bühne sind solche Spacken nicht zu entdecken. Wäre auch verwunderlich, hat doch das deutsch-holländische Konglomerat mit solcherlei hirnlosen Gestalten nichts am Hut.

„Kommt nach vorn, kommt nach vorn, alle, steht nicht still, kommt alle“, so und ähnlich animiert Frontbrüllwürfel Rob die Masse, immer wieder, ohne Unterlass, dabei mit einer solchen Aggression, dass man sich allein deswegen glatt in den Moshpit stürzen will.

Nein, auch wenn Born From Pain mit ihrem neuen Album „The New Future“ eher eine positive Botschaft überbringen, hier auf dem Donghügel wird dann nicht nur mit Sackhaaren geklotzt, sondern es werden die Eier eher im Dutzend ausgepackt. „Metal ist ein großer Einfluss von uns“, so Rob im Schulterschluss mit den Fans, „wir lieben das Festival wie den Metal, den Punk, Oi oder Hardcore“. Im Anschluss bringen sie „State Of Mind“, ein deutlich gewachsener Circle Pit kreiselt sich durch die ersten Reihen, bricht aber mangels Kondition schnell zusammen und geht in teilweise schlappes Geschubse unter.

„American Treason“ geht raus „an meine Leute aus Essen“, „Reclaiming The Crown“ wird mit einem „Wer hat Bock auf Soulfly?“ eingeleitet und bei dem schleppenden „The New Hate“ sollen die textsicheren auch endlich beim Mitsingen einsteigen – „lasst von euch hören, kommt nach vorn“; auch gegen Ende der Show lässt Rob nicht locker und sorgt immer wieder dafür, dass die Fans bei der Stange bleiben. Schnell noch die Werbung für das Festival am Café Nord in Essen nach „Sons Of A Dying World“ eingestreut, schon geht es ins nicht minder brutale Finale. „Wer liebt Maiden? Wer war letzte Woche da? Meine erste Platte mit zehn!“, so nochmals die Verbundenheit von Born From Pain mit der metallischen Szene und schon verabschieden sie sich mit „Stop At Nothing“ – hart, kompromisslos, mitten in die Fresse, doch auch sicherlich grenzwertig, weil nicht alle Metaller den Schulterschluss zum Hardcore mitmachen.

Setlist:

Relentless
Here Lies Civilization
Rise Or Die
Final Nail
American Treason
Behind Enemy Lines
Reclaiming The Crown
State Of Mind
The New Hate
Death And The City
Sons Of A Dying World
Change Or Die
Black Gold
The Hydra
Stop At Nothing

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“