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Dong Open Air 2013

All Nightmare Dong

Any Given Day aus dem Pott räumen richtig ab

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Any Given Day

Deutlich wuchtiger können sich anschließend die wieder hier aus der Gegend kommenden Any Given Day durchsetzen und nicht wenige schmeißen einen schmachtenden Blick gen Frontmann Dennis (den vielleicht einige noch von Butterfly Coma her kennen), der sicherlich so manche Stunde mehr auf der Hantelbank verbringt als der Durchschnittsmetaller (wenn da mal nicht auch andere Mittelchen eine Rolle spielen; Anm. d. Red.).

Das traditionell härter ausgerichtete Publikum empfängt diese Metalcore-Truppe jedenfalls mit offenen Armen, schnell entwickelt sich auch ein erster ansehnlicher Moshpit, bei „Dead And Gone“ beteiligen sich dann viele sogar beim Körperklatschen namens Wall of Death – immer wieder beeindruckend, wie anscheinend schmerzfrei (und hirnfrei; Anm. d. Red.) die Fans aufeinander zurennen, sich in die brodelnde Masse werfen und den Anweisungen von Fronter Dennis folgen.

Dennis braucht auch nur ein kurzes „tanzt“ mitten im Song einzuwerfen, und schon folgen wieder ein paar Fans mehr mit ihren „Moves“. Viel überraschender kommt dann aber das Rihanna-Cover „Diamonds“ – nein, nicht, dass die Truppe diesen Song bringt, schließlich ist der Videoclip der Band schon über eine Million Mal (!!) abgerufen worden, sondern wie viele Anwesende textsicher mitsingen können.

Auch wenn die Band erst zwei Jahre besteht, so gilt es auch auf dem Dong laut Dennis eine Tradition zu pflegen, weswegen sich ein Mädel ausgeguckt und auf die Bühne geholt wird, die es dann auch mit Ach und Krach schafft, die Bierbong zu meistern. Schnell noch ein paar Shirts verschenken – auch wenn Any Given Day solche Aktionen eigentlich gar nicht nötig haben –, schnell noch ein paar technische Probleme überbrücken, und schon geht es mit „Blow“ weiter, ein erster Crowdsurfer taucht auf und auch wieder ab, wobei hier eher Moshpit- denn Surfalarm besteht. Beim anschließenden „My Own Sweet Hell“ zeigt sich die tanzende Fanschaft dann aber schnell fußlahm, denn nach anfänglich heftigen Rennereien geht doch schnell die Puste aus – drei Festivaltage zerren aber auch gehörig am Konditionskostüm.

Setlist:

Darkness Within
Dead And Gone
Diamonds
Blow
My Own Sweet Hell
The Beginning Of The End

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