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Dong Open Air 2013

All Nightmare Dong

Ravian sind die wohl kontroverseste Band des dritten Festivaltages

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Ravian

Nach der wohl größten Überraschung des Festivals liegt es an der wohl kontroversesten Band des Festivals, die Stimmung hoch zu halten. Auf dem Bewerbungswege sind die aus Moers kommenden Ravian noch bei der Organisation durchgefallen, da sie aber das UnBaCo-Finale (Underground Bandcontest, der ehemals unter dem Banner Unholy Underground firmierte) gewannen, konnten sie als ausgelobten Preis diesen Slot auf dem Dong Open Air ergattern.

Als kontrovers kann man den Gig allein deswegen bezeichnen, weil auf der Bühne nicht alles so wie geplant funktioniert. Gerade Frontmann Jan, der nachher noch erwähnt, dass der Monitorsound absolut bescheiden war und er nichts gehört habe, trifft so gut wie keinen Ton und liegt dauerhaft richtig weit daneben. Im Gegensatz dazu aber feiern die ersten Reihen im Zelt die Band regelrecht ab, als ob hier die größte Symhonic-Metal-Zukunft schlechthin auf der Bühne stehen würde. Im hinteren Teil allerdings hören sich die Anwesenden das Ganze erst eine Zeitlang an und nicht wenige verabschieden sich kopfschüttelnd und machen mit diversen Kraftausdrücken ihren Unmut kund.

Schon in der Umbaupause feiern die zahlreichen Ravian-Fans allerdings mit Powerfäusten. „Geiles Fest, geiles Zelt, geile Leute – besser, als wir gedacht haben“, lässt Jan nach „Forging The Fate“ heraus und macht Werbung für das demnächst erscheinende Debüt, wofür allerdings noch kein Termin feststeht. Jan nutzt aber die Anwesenheit von so vielen Menschen, um darauf hinzuweisen, dass Drummer Kubi heute seine letzte Show mit Ravian zockt und sie nun auch offiziell auf der Suche nach Ersatz seien. Und einmal im Werbefieber, da erwähnt der Sänger einen Song später den UnBaCo-Wettbewerb und wirbt natürlich dafür, dass sich die Bands da bewerben sollten.

Nebenbei gibt es aber auch reichlich Musik von einer sehr spielfreudig auftretenden Band. Wenn Jan zum Mitklatschen wie bei „Kingdom Of Fantasy“ auffordert, dann folgen die Fans nur zu willig, das von „Trommelschlumpf“ gewünschte „Avengers Of Blood“ wird mit zahlreichen Powerfäusten begleitet und beim Rausschmeißer „Call For Revenge“bauen sie dann noch Purs „Lena“ (würg; Anm.d.Red.) ein. Die anschließenden Zugabe-Rufe müssen aber unerfüllt bleiben, da das Zeitlimit erreicht ist – kontrovers halt, was Leistung und Feedback betrifft.

Setlist:

Intro
The King Is Dead
Forging The Fate
Kingdom Of Fantasy
Avengers Of Blood
Back To My Land
Call For Revenge

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