Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Dong Open Air 2013

All Nightmare Dong

Attila hat sichtbar abgespeckt

Zum Thema

Powerwolf

Das Saarbrücker Wolfsquintett Powerwolf ist nicht mehr aufzuhalten auf dem Weg nach oben, nach ganz oben. Schon am frühen Mittag sieht man die ersten Fanvertreter dieser metallischen Nachtgeschöpfe tief geschminkt über den Festivalplatz humpeln. Von schwarz gewandet-mysteriös bis hin zum Strapsbein mit tiefem Dekolleté – alles dabei.

In einer Woche sind die Saarländer mit ihrem neuen Album „Preachers Of The Night“ am Start, wovon es heute aber mit „Amen And Attack“ – die bisherige Singleauskopplung und auch gerade mal vierzehn Tage alt – sowie „Coleus Sanctus“ nur zwei Ausblicke gibt. Die restliche Abendgestaltung ist dann ein Best-Of der letzten drei Alben, denn Powerwolf blenden heute das Debüt „Return In Bloodred“ komplett aus.

Egal, denn was auch immer Oberwolf Attila und seine Mitstreiter auf der Bühne anstellen, die Fans flippen zum letzten Male für heute regelrecht aus, und sogar diejenigen, die mit der Power-Metal-Kante der Saarbrücker so überhaupt nichts anfangen können, müssen neidlos anerkennen, dass die Show und vor allem einmal mehr Attilas Ansagen nicht von schlechten Lupuseltern sind.
 
Na gut, den einen oder anderen Spruch hat man auch schon gehört, aber was soll’s, wenn es doch funktioniert und die Donggäste danach gieren? „Habt ihr ein Bier in der Hand? Ich habe Blut dabei!“, lässt Attila wie gewohnt vor „We Drink Your Blood“ vom Stapel und auch die Schwanz-Latten-Auferstehungsgeschichte vor „Resurrection By Erection“ gehört natürlich dazu. Diebisch freut er sich aber darauf, dass sie endlich wieder auf der Bühne stehen, denn sieben Monate waren sie nun nicht mehr auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und deutlich ist auch zu sehen, wie sehr er in den letzten Zeit abgespeckt hat. Schon früh geht er mit seiner verlorenen Leibesfülle vor „Prayer In The Dark“ in die Offensive und erntet Powerwolf-Sprechchöre ohne Ende.

„Catholic In The Morning“ wird dann dem neuen Papst gewidmet, Keyboarder Falk rennt bei „Dead Boys Don’t Cry“ mit der Flagge über die Bühne und bei „Coleus Sanctus“, der den Männern gewidmet ist, sollen sich die Metalheads gleich mal an den Sack packen – im Getümmel kann das wohl fatale Folgen haben. Vor „All We Need Is Blood“ heißt es dann noch kurz einmal tief Luft holen, und das anschließende „Saturday Satan“ geht raus an die Ladies vor Ort. „Wir sind gekommen, um Spaß zu haben. Hattet ihr Spaß?“, will Attila gleich zehnmal oder mehr wissen – supergeil, wie der Fronter irgendwann mitten im Set fallen lässt, bringt es wohl volle Möhre auf den Punkt.

Setlist:

Sanctified With Dynamite
Prayer In The Dark
Amen And Attack
We Drink Your Blood
Resurrection By Erection
Werewolves Of Armenia
Dead Boys Don’t Cry
Catholic In The Morning…Satanist At Night
Coleus Sanctus
All We Need Is Blood
Saturday Satan
Lupus Dei
Raise Your Fist, Evangelist

Seite
comments powered by Disqus

Kulturrampe platzt aus allen Nähten

Zurück zu den klassisch-starken Wurzeln

…und wenn Behörden nicht mitspielen wollen...

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen