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Dong Open Air 2013

All Nightmare Dong

...wenn da der Spaß nicht deutlich wird...

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Dongzeit bedeutet: Underground trifft auf Etabliert, Freunde treffen Freunde, die Kondition zum Erklimmen des Hügels ist gefordert, zumindest dieses Jahr schönes Wetter, gute Laune, geile Musik mit zahlreichen Überraschungen und und und…

Im Gegensatz zu den Vorjahren ist das Dong Open Air dieses Jahr nicht ausverkauft, was natürlich für zahlreiche Diskussion auf dem Zelt- und Festivalplatz sorgt. So kommt auch schnell das Gerücht auf, dass dieses Jahr das letzte Dong stattfinden wird. Ein kurzes Nachhaken bei den Organisatoren bringt dann hervor, dass nur noch vier Leute für die Organisation zuständig sind und dieser Aufwand so kaum mehr zu schaffen sei – falls hier noch jemand abspringt, war es das wohl. Weil der Orga-Aufwand schon so enorm ist, fallen auch die in den Programmheften angekündigten Autogrammstunden aus, was die vor Ort vertretene The-Pit.de-Fraktion dazu verleitet, für 2014 diesen Part der Organisation komplett zu übernehmen.

Musikalisch dagegen gibt es eigentlich nicht viel zu meckern: Das Wacken-Metal-Battle-Finale am Donnerstag wird richtig gut angenommen, mit Acyl präsentiert sich die wohl größte Überraschung des Festivals, ebenso ist es erstaunlich, dass am Samstag die Berliner Kamikaze Kings weit nach dem Headliner Soulfly für ein mehr als prächtig gefülltes Zelt sorgen. Alle Bands werden von den Festivalgästen ordentlich unterstützt, und das ist auch gut so.

Leider scheinen sich nicht alle BesucherInnen immer im Griff zu haben. So ist es mehr als verständlich, dass sich das Thekenpersonal über ein paar Schwachmaten beschwert, die sogar die Bier reichenden Schankkräfte bespucken und beschimpfen – ohne Worte (unfassbar so was; war Geoff Tate auch auf dem Dong? – Anm.d.Red.). Auf dem Zeltplatz scheinen sich auch ein paar „Fans“ mit rechter Gesinnung aufzuhalten (tätowierte schwarze Sonne, entsprechende Bandshirts), die aber laut Organisation wohl nicht auffällig und so auch nicht des Platzes verwiesen werden – ein bitterer Beigeschmack bleibt, wenn sich hier die sich immer wieder als „unpolitisch“ darstellenden MetallerInnen nicht positionieren und zusammenhalten.

Ansonsten bleibt noch das Wetter zu erwähnen, denn das zeigt sich alle drei Festivaltage von der besten Seite, wobei die Nächte noch recht kühl sind, tagsüber aber Sonnencreme & Co. zum Standardrepertoire eines jeden Rucksacks gehören sollten. Unglaublich, welche Mühe sich ohnehin einmal mehr viele Zeltende machen, um mit reichlich Energie die ganzen Utensilien und Vorräte nach oben zu wuchten. Ein kleiner Trupp scheitert aber daran, einen prall gefüllten Anhänger nach oben zu schieben – da ist die Steigung dann doch zu immens. Beste Stimmung aber auch bei der vor Ort parat stehenden Feuerwehr, die nicht nur mit Löschschaum für eine ordentliche Schaumparty sorgt, sondern auch gleich noch am nächsten Tag eine Wasserrutsche hinzufügt.

Leider haut dieses Jahr die Wasserversorgung nicht so hin, wie sie eigentlich sollte, weswegen einige BesucherInnen regelrecht verärgert sind. Zu Recht, doch dass andere wiederum volle Mülltonnen auskippen, um sie dann als Sitzflächen zu nutzen, ist einfach nur mehr als ärgerlich. Vielleicht ein Hinweis: Die mülligen Hinterlassenschaften dürften einen nicht ungehörigen Posten in der Festivalkalkulation darstellen.

Damit solch ein Festival aber überhaupt erst funktionieren kann, sei an dieser Stelle allen ehrenamtlichen HelferInnen gedankt, egal, ob sie unten am Hügel die Parkplatzzufuhr regeln, im Kassenhäuschen sitzen oder die Bandbetreuung übernehmen. Exemplarisch sei hier der Elektriker erwähnt, der sich glatt eine Woche Urlaub nimmt, um auf dem „All Nightmare Dong“ als Herr über die Stromversorgung vollauf aufzutrumpfen. Danke für ein tolles und entspanntes Wochenende, bis 2014, wenn die Dongkuh einmal mehr gerockt werden soll.

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“