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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Past M.D.

Die Oberhausener Past M.D. gehören zu den wenigen Ausnahmen am zweiten Festivaltag, die nicht nach dem Motto “Knüppel aus dem Sack“ für Begeisterung sorgen wollen. „Wir sind heute die Schlagerband“ kommentiert Frontmann Jörg „Josh“ Reuter passend, was dann auch gleich von dreißig Nasen wohlwollend mit Applaus bedacht wird. Trotz der guten gebotenen Musik ist allerdings bei den Hard’n’Heavy-Rockern nicht viel los, was Josh gleich dazu verleitet, die Fans direkt zu Beginn im Fotograben per Handschlag zu begrüßen. Aber sie lassen sich von den eher zaghaften Rückmeldungen nicht beirren und bieten eine beeindruckende Mischung ihrer beiden Alben „Part Time Rebellion“ und „Circles“.
Ein kleines Highlight haben sie mit „The Devil In Me“ zu bieten, denn Past M.D. geben dem eigenen Metalnachwuchs die Chance, holen den Buben Hagen auf die Bühne, der sich wie selbstverständlich die Gitarre um die Hüften schnallt, die Pommesgabel anwirft und dann den Gitarrenrhythmus vorgibt. Klar ist dabei, dass so mancher Metaller und vor allem so manche Metallerin gleich begeistert feuchte Augen bekommt, zumal der Rest der Truppe mit Hagen auch eine Posingshow abzieht.

„Dong, are you ready“, und schon starten sie mit „Nevermore“ musikalisch durch, während Josh einmal mehr im Fotograben hin- und herpendelt und die Nähe zum etwas angeschwollenen Publikum sorgt. Den lautesten Applaus können die Oberhausener gleich auch damit einfahren, dass Josh nicht nur an der Bühnenabsperrung herumspaziert, sondern durch die Fanansammlung wandert und trotzdem seinen Gesangspart nicht vergisst. Bei „Escape From Poverty“ bringt er sich dann galant mit einer Rolle rückwärts zurück auf die Bühnenbretter  - „Könnt ihr noch?“ – und auch Hagen kommt zum „L.A. Prisoner“-Abschluss nochmals zurück und wird sogar vom Frontmann Gitarre spielend geschultert. Dafür gibt es doch noch einen mehr als ordentlichen Abschlussapplaus – der Dank an die Dong-Orga geht darin ein bisschen unter.

Setlist:

A Kiss From the Frontline
Contagious
The Devil In Me
The Delivery
Nevermore
Escape From Poverty
L.A. Prisoner

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