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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Evile

Können Evile ihren Vorgänger an diesem Abend überhaupt noch toppen? Das ist schwer bis unmöglich, doch die erste Überraschung folgt auf dem Fuße, denn mehr Fans als erwartet drängen sich ins Zelt – sicherlich ist der unangenehme Nieselregen keine willkommene Alternative, und so können die britischen Thrasher auf eine stattliche Anzahl an HeadbangerInnen herunterschauen.

Evile fackeln aber auch nicht lange und hauen direkt die ersten drei Thrashkanonaden fast ohne Pause heraus, so dass sich der Moshpit gleich schon warm laufen kann – nichts ist hier mit Ruhepause oder Kurzweil. Die Fans setzen nur spärlich die Pommesgabel, umso mehr wedeln sie aber immer mehr mit ihren Locken durch die Gegend – Motorjesus als „Kings of the Frittenfork“, Evile als Herrscher über das Mattenmeer – und auch der Moshpit entlädt sich nahezu bei fast jeder Gelegenheit. Überrascht dürften dann Matt und Co. über die überaus positive Resonanz zu „Eternal Empire“ sein, denn die neue Scheibe „Five Serpent’s Teeth“ erscheint erst im September und hier beim Dong schreien alle schon nach einer Zugabe – besser kann es ja kaum laufen. Mit „Cult“ liefern sie kurze Zeit später noch eine weitere Kostprobe, eingebettet in einem Best-Of-Programm mit Höhepunkten wie dem Thrash-Gewitter „Killer From The Deep“ oder der Bandhymne „Enter The Grave“.

„Danke schön“, dabei sollten die Fans doch besser danken, denn der fette Groover „Bathe In Blood“ ist die ideale Grundlage für gepflegtes Nackenkreisen - bestes Beispiel dafür, wie sich die Spiellaune auf der Bühne auch auf die Fans überträgt. „Wollt ihr noch einen“, fragt Matt trotz der guten Stimmung vorsichtshalber nach, der Moshpit ruht für wenige Sekunden, damit mit letzter Kraft ein heiseres „Jaaaaa“ den Lungen entweichen kann, und schon scheppert mit „Infected Nation“ ein weiterer Track vom Debüt „Enter The Grave“ in die Runde – danach ist dann Schluss und alle sind sich einig, dass das um einen Tag erweiterte Festival einen besseren Start kaum hätte hinlegen können.

Setlist:

First Blood
We Who Are About To Die
Time No More
Eternal Empire
Killer From The Deep
Cult
Thrasher
Metamorphosis
Bathe In Blood
Enter The Grave
Infected Nation

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