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Dong Open Air 2011

Gefährliche Musik trifft auf kennzeichnungspflichtige MetallerInnen

Dew-Scented

Die Braunschweiger Dew-Scented sorgen mit einer ordentlichen Dosis „Knüppel aus dem Sack“ für die Einleitung des harten Dong-Finales, nur die Nebelmaschine hat sich wohl verschworen, denn sie gibt den Geist auf und nebelt gleich die ganze Show in einem durch – Nebel des Grauens ist nichts dagegen. Vielleicht liegt es aber auch an der schmalen Luft, dass Dew-Scented, allem voran Schlagwerker Marc-Andrée, der offensichtlich alles gegeben hat.

Kaum Pausen, aggressive, schnell durchstartende Thrashperlen, das zeichnet eine Show der Braunschweiger aus und auch auf dem Dong Open Air sorgen die Rifffolgen für ein frenetisch feierndes Publikum – viel Hausärzte dürften sich die Glatze kratzen in Verwunderung darüber, wie viele Prellungen denn an einem „harmlosen“ Wochenende den Körper überdecken können, denn auch im Moshpit geht es ordentlich zur Sache. „Mobilisiert eure letzten Kräfte für „Cities Of The Dead“, das braucht Fronter Leif nicht zweimal sagen, denn nur allzu gerne toben sich die Fans ausgelassen aus.

Klatschen, Pommesgabeln, Groove und Thrash, die Fans sind scheinbar voll aus dem Häuschen, gewähren der Band jede nur erdenkliche Unterstützung, und selbst kurze Ansagen wie „Habt ihr Bock auf Thrash oder was“, stachelt die Meute einfach noch mehr an, HeadbangerInnen gesellen sich zur Moshcrew, die Pommesgabelfraktion schwenkt um aufs Fäusteheben, während „Soul Poison“ aus den Boxen ballert.

„Noch zwei Songs, wenn wir weiter so schnell sind, dann auch noch drei“, lässt Leif verkünden und schon rast die Truppe formidabel mit „Rituals Of Time“ davon. Sie halten Wort, knüppeln einfach noch einen Tacken schneller, noch eine Spur brutaler und liefern tatsächlich zur Freude der Anwesenden die angedeuteten drei Songs – die Freude hätte sich nur dadurch trüben können, wenn Leif sein Mikrofon wirklich an den The-Pit.de-Reporter weitergegeben hätte – so muss er da noch selbst durch, und niemand der Dew-Scented-Truppe schont sich und spielt bis zur totalen Erschöpfung. Sogar die Fans freuen sich dann über die anschließende Umbauspause, die sich alle verdient haben.

Setlist:

Intro Downfall
Arise From Decay
Turn To Ash
Cities Of The Dead
Never To Return
A Critical Mass
Have No Mercy On Us
Bitter Conflict
Locked In Motion
Soul Poison
Rituals Of Time
Condemnation
Acts Of Rage

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